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Aufgrund linksextremer Ausschreitungen in Chile hat der Staatspräsident den Notstand ausgerufen. Nun muss das Militär für Sicherheit und Ordnung auf den Straßen sorgen.

22. Oktober 2019 / 10:12 Uhr

Chile: Generalstreik am Mittwoch – Panzer auf den Straßen

Seit etwa einer Woche demonstrieren Linke in Chile gegen die Regierung. Auslöser war eine Fahrpreiserhöhung für den öffentlichen Verkehr um umgerechnet 4 Cent (!). Linksextremisten nutzen nun die Situation, um gewalttätig mobil zu machen. Und obwohl die Fahrpreiserhöhung rückgängig gemacht wurde, toben die „Demonstranten“ weiter.

Ausnahmezustand verhängt

Mit Demonstrationen hat das Ganze nur mehr wenig zu tun. Viel eher entladen sich pure Gewalt und Hass gegen die rechte Regierung: Brandanschläge, Plünderungen, Gewaltakte,… Chiles Präsident Sebastián Piñera spricht von Krieg und hat den Ausnahmezustand verhängt. Auf den Straßen der Hauptstadt, Santiago de Chile, fahren Panzer auf.

 

Regierungsumbildung steht bevor

Wie aus gut informierten Regierungskreisen zu erfahren ist, steht ein Regierungsumbildung bevor, um die Situation zu beruhigen. Die Ausgangssperren werden auf unbestimmte Zeit verlängert und morgen, Mittwoch, kommt er voraussichtlich zu einem Generalstreik.

Warnung des Außenministeriums

Das österreichische Außenministerium warnt inzwischen Reisende vor Menschenansammlungen und empfiehlt nur wenn nötig auf die Straßen zu gehen:

Aufgrund der jüngsten Ausschreitungen wurde der Ausnahmezustand auf die meisten Regionen Chiles ausgeweitet sowie Ausgangssperren in fast allen größeren Städten des Landes verhängt.

Die Metro in Santiago ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt eingestellt. Auch der restliche Nahverkehr in und um Santiago ist größtenteils zum Stillstand gekommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kommt es auch an den Flughäfen zu erheblichen Ausfällen und Verspätungen.

Da weiterhin mit Eskalationen zu rechnen ist, empfehlen wir Ihnen bis auf weiteres, insbesondere in den betroffenen Gebieten, nur wenn nötig und mit besonderer Umsicht auf die Straße zu gehen und sich über lokale Medien (Fernsehen und Radio, evtl. Mittelwelle) und einschlägige soziale Netzwerke (twitter, Instagram) über die aktuelle Lage auf dem Laufenden zu halten. Meiden Sie Menschenansammlungen!

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