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Ein Streifenwagen der Berliner Polizei wurde von Linken angegriffen.

14. Oktober 2019 / 14:30 Uhr

Beamter verletzt: Linksextreme bekennen sich zu Anschlag auf Polizisten

Unbekannte hatten am gestrigen Sonntag gegen drei Uhr morgens in der Treptower Jordanstraße in Berlin einen Streifenwagen der Polizei mit mehreren Pflastersteinen beworfen und einen Polizisten verletzt. Auf der linksextremen Plattform Indymedia ist jetzt ein Bekennerschreiben zu dem hinterhältigen Anschlag aufgetaucht.

Motiv für Mordanschlag

Unter dem absurden Titel „Zivile Streife eingeklimpert“ feiern sich die Extremisten für ihre feige Tat, bei der ein Beamter von Glassplittern an Hals und Gesicht verletzt wurde und gemeinsam mit seinen beiden Kollegen unter Schock den Dienst abbrechen musste. Die Berliner Zeitung zitiert aus dem wirren Manifest der Linksterroristen:

Wir haben Freitag Nacht in Berlin von einer Brücke in Treptow/Bouchéstraße eine Zivilstreife: B-FL-7130 VW Touran, zuständig für Neukölln-Kreuzberg, überwiegend aktiv im Umkreis des Görlitzer Parks, mit Steinen abgeworfen.

Die linksextremen Gewalttäter rechtfertigen ihre Tat mit ihrem Hass auf die Polizei, die angeblich Rechtsextremismus und Antisemitismus nahestehen würde:

In diesem Hass gegenüber allen Bullen, die jene rassistischen und antisemitischen Mörder*innen schützen, ihnen Waffen geben, ihnen Kohle rüber schieben, sie klammheimlich und genauso in der Öffentlichkeit decken und zu einem großen Teil ihre Argumente teilen. (…) Und in dem Hass auf zivile Kräfte, die unser Leben und der Menschen im Görli beobachten und notieren um in den richtigen Momenten zuzuschlagen (…)

Tote bewusst in Kauf genommen

Wie die BZ weiter berichtet, sollen sich die Ersteller des Indymedia-Posts in einem Nachtrag zu ihrem hasserfüllten Pamphlet auch noch daran erfreut haben, dass die Beamten nach dem Pflasterstein-Anschlag nicht mehr in der Lage waren, ihren Dienst fortzusetzen. Wäre der Stein von weiter oben in den VW Touran geflogen, wäre es wahrscheinlich zu erheblich schwereren Verletzungen gekommen. Die Berliner Polizei ermittelt nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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