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Die Grünen wollen aus Tierschutzgründen das Steigen von Luftballons verbieten, tun dies aber selbst öfter als gedacht (Hier während der „Jamaika-Sondierungsgespräche“ in Berlin).

12. September 2019 / 15:14 Uhr

Grüne Doppelmoral: Luftballone verbieten, aber selbst verkaufen und steigen lassen

Die Grünen machen ihrem Image als Verbotspartei wieder alle Ehre. In Niedersachsen möchte Grünen-Chefin Anne Kura nämlich künftig das Steigenlassen von gasgefüllten Ballonen aus Tierschutzgründen verbieten lassen. Dass die Grünen dies aber selbst gerne tun, beweist die Vergangenheit.

Grüne ließen bei Aktionen hunderte Luftballons steigen

So etwa im Jahr 2008. Anlässlich einer Aktion der Steinburger Grünen und der Bürgerinitiative „Gesundheit und Klimaschutz“ wurden 350 blaue Luftballons an 10 Meter lange Schnüre gebunden, um den drohenden Anstieg des Meeresspiegels zu verdeutlichen. Mann kann davon ausgehen, dass viele der Ballons nach der Aktion in den Himmel stiegen.

Oder im im Jahr 2017, als man mit Gegnern des Berliner Flughafens Tegel insgesamt 99 gasgefüllte Luftballons im Bürgerpark aufsteigen ließ. Die Aktion war gegen Fluglärm gerichtet. Zum Abschluss des Festes ließen die Besucher die grünen Luftballons mit der Aufschrift „Tegel schließen – Ruhe genießen“ in den Himmel steigen.

Grüne Ballons im Onlineshop

Zuguterletzt werden die verteufelten Ballons auch im Onlineshop der Grünen selbst angeboten. Um 15 Cent kann dort ein grüner „Europa-Luftballon“ erworben werden.

AfD-Chefin Alice Weidel verwies auf diese grüne Doppelmoral via Twitter

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