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Ein Kinderbuch sollte erklären, wie Männer schwanger werden können.

ÖH

2. Februar 2016 / 10:00 Uhr

ÖH verkauft Familie und Kinder als Märchen

„ohne heteronormative Kackscheisse“ lautet die niveauvolle Überschrift in der offiziellen ÖH-Zeitschrift Progress auf die Frage, wo denn Kinder herkommen würden. Was dahinter steckt, ist nicht schwer zu erraten. Eine Schimpftirade gegen die gewöhnliche Mutter-Vater-Kind-Familie unter jedem akademischen Niveau. Besser wäre es laut der linksgerichtete Studienvertreteung, sich in bunten Familien zusammenzufinden. Bezahlt wird die diffuse Zeitschrift durch die Zwangsmitgliedschaft aller Studenten in ganz Österreich.

Familie ist ein Märchen

Schon zu Beginn des fragwürdigen Beitrags zeigt ein Bild die Vorstellungen der Verfasser. Eine schwarze Frau mit einem weißen Mann, Homosexuelle und auch nicht definierte Geschlechter sollen deutlich gemacht werden. Der Sinn dahinter: Ein neues Lehrbuch für Kinder sollte diesen veranschaulichen, welche verschiedenen Familien es heutzutage gibt und wie Kinder entstehen. Zumindest bei letztem Punkt dürfte die hyperventilierende ÖH in Erklärungsnot geraten, wie denn nun bei lesbischen und schwulen Paaren auf natürliche Art und Weise Kinder entstehen.

„Zwei Mal kinderfreundliche Erklärungen, die darauf verzichten, die Mär von Zweigeschlechtlichkeit und Vater-Mutter-Kind-Familien zu zementieren“, heißt es in der Bewerbung des Buches von Cai Schmitz-Weicht. Dass zur Entstehung von neuem Leben also Mann und Frau notwendig sind, wird in diesem Buch als Märchen verkauft. Dafür wird empfohlen, Kindern ab zwei Jahren die Geschichten des Single-Vaters Tobias zu erzählen und wie er mit einem Mädchen schwanger wurde.

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