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Im Fall der belästigten Schüler durch Asylwerber, rät der Bürgermeister zu einem anderen Schulweg.

3. Februar 2016 / 09:00 Uhr

Schüler von Asylwerber belästigt: Bürgermeister empfiehlt „ganz einfach“ anderen Weg

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfiehlt bei Konfliktsituationen mit Ausländern eine Armlänge Abstand. Der Wiener Polizeipräsident Pürstl rät Frauen, nicht ohne männliche Begleitung außer Haus zu gehen. Und der Bürgermeister von Bad Schlema, Jens Müller, hält Schüler dazu an, einen anderen Schulweg zu nehmen, wenn sie von Migranten belästigt werden. Diese Tipps sind aber nicht etwa einem Satireband entnommen, sie ereigneten sich im Laufe der letzten 30 Tage in Deutschland und Österreich.

Skandalantwort von Bürgermeister

Auf einer Gemeinderatssitzung wurde Müller von aufgebrachten Anrainern mit den Frechheiten der dort einquartierten Asylwerber konfrontiert. Diese hätten junge Schüler belästigt und sich unangebracht verhalten. Als er um Lösungsvorschläge gebeten wurde, wie dies vor allem im Sommer weitergehen sollte, wenn etwa junge Mädchen wieder freizügiger gekleidet sind, gab er öffentlich zu Protokoll, dass die Schüler doch einen anderen Weg einschlagen und nicht provozieren sollten. Just jener Moment wurde auch in einem Videobeitrag festgehalten.

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Als die Stimmung in der Gemeinderatssitzung, bei der auch rund 100 wütende Bürger erschienen waren, zu kippen drohte, wurde Müller nervös. Seine Aussage wollte er zwar keinesfalls revidieren, er kündigte jedoch den, Saal räumen zu lassen und die Polizei zu rufen, sollten sich die Bürger nicht beruhigen lassen, wie die Junge Freiheit berichtet.

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