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Ungarische Notenbanker rüsten ihren Sicherheitsapparat hoch.

20. Februar 2016 / 09:00 Uhr

Ungarn: Nationalbank deckt sich mit Schusswaffen und Munition ein

Ungewöhnliche Wege geht die ungarische Nationalbank wegen der aktuellen Sicherheitslage. Weil in Anbetracht internationaler Instabilität die Bedrohung durch Terrorismus und die nicht versiegende Asylantenflut gestiegen ist, deckt man sich mit Schusswaffen und Munition ein. Der Budapester Nationalbankpräsident György Matolcsy ließ 112 Handfeuerwaffen und 200.000 Schuss Munition anschaffen.

Damit werden die Sicherheitskräfte der Nationalbank ausgerüstet, um einen Angriff jederzeit mit Waffengewalt abwehren zu können. Sie können so in einem Akutfall auch ohne Polizei eine Bedrohung für Geld und Personal abwehren.

Ungarische Banker investieren in Nachhaltigkeit

Die ungarischen Nationalbanker sind dafür bekannt, dass sie in Nachhaltigkeit investieren. Neben der Aufrüstung des eigenen Sicherheitsapparates ließ Nationalbankpräsident Matolcsy auch in Immobilien und sogar Kunst investieren. Zuletzt wurde etwa ein Tizian-Gemälde käuflich erworben. Begründung für die Nachhaltigkeitsstrategie: Man wolle in Werte investieren, die auch in unruhigen ökonomischen und politischen Zeiten mittel- und langfristig gesichert sind. 

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