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Küchenmesser soll tödliche Waffe im Streit um Analsex-Video sein.

22. Februar 2016 / 20:00 Uhr

Mord-Anklage: Wiener Muslim soll wegen Anal-Sex getötet haben

Nun steht es fest: Anal-Sex kann zu einem Tötungsdelikt führen. So soll es jedenfalls in der Anlageschrift im Zusammenhang mit einem Mord stehen, der sich im September 2015 in einem Gemeindebau in Wien-Margareten ereignet hat. Damals wurde eine Serbin mit einem 15 Zentimeter langen Küchenmesser durch Stichwunden so schwer verletzt, dass sie im Stiegenhaus vor den Augen der Nachbarin verblutet war. In der Anklageschrift wird der Freund der Toten als dringend Tatverdächtiger geführt. Er soll die Frau mit dem Küchenmesser im Theodor-Körner-Hof im Zuge eines Streits erstochen haben.

Grund für die blutige Tat: Video soll Muslim beim Anal-Sex zeigen

Der Grund für die blutige Tat soll ein Video gewesen sein, in dem die Frau beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Freund gezeigt wird. Im Video soll der Tunesier beim Anal-Sex mit dem späteren Opfer zu sehen sein. Das Opfer soll die Aufzeichnung im Freundes- und Bekanntenkreis verbreitet haben, worauf der strenggläubige Muslim zum Gespött geworden sein soll. Als er sie verlassen wollte, soll er weiterhin mit den Aufnahmen erpresst worden sein, was ihn schlussendlich zur Tat veranlasst haben soll. Das Straflandesgericht Wien soll nun sowohl die tatsächliche Motivlage als auch den genauen Tathergang im Zusammenhang mit den verübten Messerstichen aufklären. Bis dahin gilt für den Tunesier die Unschuldsvermutung. 

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