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Das Volkswagen-Werk in Kassel muss die Getriebe-Produktion drosseln.

31. Januar 2016 / 22:15 Uhr

Absatzkrise: Volkswagen setzt Getriebe-Produktion in Kassel aus

Der Volkswagen-Konzern kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem im Herbst 2015 der Abgasskandal in den USA aufgedeckt wurde und damit ein regelrechter Wirtschaftskrieg gegen VW begann, spürt man das nun auch zunehmend in den Auftragsbüchern. Jetzt musste die Getriebe-Produktion im Werk Kassel-Baunatal massiv gedrosselt werden. Dort besteht nach Wolfsburg die zweitgrößte VW-Produktionsstätte.

Das Getriebewerk lässt in Kassel die Produktion am 1., 5. und 8.Februar in Teilen des Werkes komplett ruhen. Verantwortlich dafür ist die geringe Nachfrage nach VW-Modellen. Insgesamt sind derzeit in Kassel 16.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Volkswagen leidet weiter unter Abgasskandal

VW leidet seit dem Abgasskandal massiv unter rechtlichen, ökonomischen und imagemäßigen Problemen. Aktuell versucht man in den USA, mit einem Vergleich den Schaden aus dem Sskandal zu minimieren. Gleichzeitig laufen weltweit Rückholaktionen, um die betroffenen VW-Modelle wieder auf den verlangten Mindeststand zu bringen. Im vergleichsweise kleinen Markt Österreich sind allein 388.000 VW-Fahrzeuge von dieser Einberufung in die Vertragswerkstätten betroffen.

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