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Bulgarien ist das Einfallstor für Drogenschmuggel und illegale Migration aus dem Orient in die EU.

30. September 2018 / 11:54 Uhr

Balkanroute: Zollfahnder stellten 712 Kilogramm Heroin in Lkw aus dem Iran sicher

Einen Drogenschmuggel der besonderen Art konnten bulgarische Zollfahnder jetzt in Richtung Österreich stoppen. Im Zuge einer Zollkontrolle an der EU-Außengrenze zur Türkei wurden 712 Kilogramm Heroin gefunden. Das Rauschgift im Gegenwert von rund 23 Millionen Euro war in einem Lkw versteckt, der aus dem Iran Gipskartonplatten in die EU importieren wollte. Zielort der Gipskartonlieferung inklusive Heroin wäre eine Adresse in Wien gewesen, wie die zuständigen Gerichtsbehörden in Bulgarien gegenüber Medien berichteten.

Die beiden Fahrer des Lkw wurden mittlerweile festgenommen und das Heroin durch den bulgarischen Staat beschlagnahmt. Den beiden Drogenschmugglern drohen bis zu 20 Jahre Haft.

Balkanroute ist Transitstrecke für Drogen und Migranten

Die Balkanroute aus der Türkei und durch die Südoststaaten Europas ist die Transitstrecke für Drogen und illegale Migranten nach Mitteleuropa, d.h. Österreich und Bundesrepublik Deutschland. Vor diesem Hintergrund kommt etwa Bulgarien als Frontstaat gegenüber der Türkei eine ganz zentrale Rolle zur Unterbindung von Drogenschmuggel, illegaler Migration oder auch der Verhinderung des Einsickerns von islamistischen Terroristen in die Europäische Union zu.

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