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Marokkos Mittelmeerküste ist nach wie vor Ziel-Eins-Gebiet für Migranten nach Europa.

12. Dezember 2018 / 11:47 Uhr

Marokko: Aufmarschland für illegale Migranten nach Europa

Das nordafrikanische Land Marokko ist aktuell das Aufmarschland Nummer Eins für illegale Migranten nach Europa. Im Vorhof der beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla und dem Mittelmeer versammeln sich mehrere zehntausend Zuwanderer aus Afrika, um widerrechtlich in die Europäische Union einreisen zu können. Immer größer werden die Migrantenlager rund um die größeren Metropolen, etwa Casablanca. Dort leben die sehr oft aus Schwarzafrika kommenden Illegalen sehr oft unter schlechten hygienischen und ernährungsmäßigen Umständen und sind auch leichte Beute für Mafia-Organisationen.

Diese und dubiose internationale Nichtregierungsorganisationen( NRO), bieten sich an, für sie die widerrechtliche Überfahrt nach Spanien zu organisieren und gehen damit ihrem Schlepperwesen nach.

West-Sahara-Route müsste längst geschlossen sein

Der Nachschub von zehntausenden Illegalen Monat für Monat läuft über die sogenannte West-Sahara-Route, die in Marokko und am Mittelmeer endet. Die marokkanischen Behörden, sehr oft ebenfalls durch Korruption in das Schlepperwesen integriert, sehen diesem Treiben seit Jahren zu, und Repräsentanten aus der Verwaltung und dem Sicherheitsapparat kassieren auch noch kräftig mit.

Migrations- und Sicherheitsexperten aus Europa fordern daher seit langem eine konzertierte Aktion, um die illegale Einwanderung über die West-Sahara-Route inklusive aller Umgehungswege zu unterbrechen.

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