Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Erfreulich: Der Strompreis ist aktuell auf Vorjahresniveau.

31. Dezember 2022 / 09:34 Uhr

Verbund-Chef schürt Angst, obwohl Strom am Spotmarkt um 90 Prozent billiger wurde

In einem Interview mit dem Standard erklärte Verbund-Chef Michael Strugl am Donnerstag, dass auch für 2023 hohe Strompreise zu erwarten sind.

So billig wie vor einem Jahr

Und das, obwohl die Strompreise nach Weihnachten dramatisch abgestürzt sind. So kostete Strom am alles bestimmenden europäischen Spotmarkt vor zwei Wochen noch 44,5 Cent je Kilowattstunde, am 25. Dezember aber nur noch vier Cent je Kilowattstunde – also vier Tage vor dem Interview.

Aber es ging noch weiter bergab. Am letzten Handelstag des Jahres kostete der Strom nur noch zwischen 1,3 und 1,4 Cent je Kilowattstunde. So niedrig waren die Strompreise zuletzt vor einem Jahr.

In Angst gehalten

Damit ist Strom innerhalb kürzester Zeit um mehr als 90 Prozent billiger geworden. Erfreuliche Nachrichten! Und dennoch werden die Österreicher in der im Glauben gelassen, dass der „Strompreis auch 2023 herausfordernd bleibt“. „Trotz gesunkener Energiepreise sei es zu früh für Entwarnung“, so der Standard. Mit Angst lässt sich scheinbar trefflich Zeitungsartikel füllen.

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

1.

Okt

09:39 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Wenn Sie dieses Youtube-Video sehen möchten, müssen Sie die externen YouTube-cookies akzeptieren.

YouTube Datenschutzerklärung

Share via
Copy link