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Motorsportveranstaltungen erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Grüne meinen, sie seien „aus der Zeit gefallen“ und wollen sie verbieten.

4. Dezember 2022 / 10:36 Uhr

Jetzt wollen die Grünen auch noch Motorsport verbieten

Für Aufregung sorgt der Kreuzzug der Grünen gegen einen für Oktober 2023 geplanten Rallye-WM-Lauf in Niederbayern. Mit absurden Argumenten versucht der Grünen-Politiker Eike Hallitzky, die Durchführung der Veranstaltung zu hintertreiben.

Mit Dringlichkeitsantrag gescheitert

Seit der Automobil-Weltverband FIA ein Rennen im Dreiländereck Tschechien, Österreich und Deutschland mit dem Ziel in Passau in den Veranstaltungskalender für 2023 aufgenommen hat, läuft der grüne Fraktionssprecher Sturm gegen das Ereignis. Schon letzten Oktober wollte seine Fraktion dem Passauer Kreistag einen Dringlichkeitsantrag für eine Resolution vorlegen. Eine Mehrheit hatte aber die Dringlichkeit des Antrags verneint. Nun starten die Grünen für die nächste Sitzung einen neuen Anlauf.

Radikale Minderheit will über unser Leben bestimmen

So behauptet der Grüne, der Jubel im Passauer Landratsamt und Rathaus über den WM-Lauf sei „in absurder Weise aus der Zeit gefallen“. Denn ein solches Rennen widerspreche der Nachhaltigkeitsstrategie des Landkreises und dessen Vorbildfunktion, zitiert die Bild-Zeitung den Politiker. Weiters würden steigende Energiepreise und Energieknappheit viele Menschen und Betriebe hart, teilweise existenziell treffen.

Dass der Hauptverantwortliche für die Energieknappheit im Bundes-Wirtschaftsministerium in Berlin sitzt und Robert Habeck heißt, vergisst der Grüne allerdings zu erwähnen. Wie wir alle wissen, ist Herr Habeck ohnehin der Meinung, dass Betriebe nicht insolvent werden, wenn sie nichts mehr produzieren. Und in seinem Kinderbuch schildert er, wie schön und romantisch ein abendlicher „Blackout“ doch sein kann.

Gute und böse Straßensperren

Abenteuerlich wird die Argumentation des Grünen spätestens dann, wenn er sich Sorgen um die Bürger macht, die doch mit Lärm und Straßensperren behelligt würden.

Wie denn? Fragt man sich. Straßensperrungen sind plötzlich böse? Sind es nicht die von den Grünen beklatschten und verteidigten Klima-Terroristen, die sich Woche für Woche an die Fahrbahnen stark frequentierter Straßen kleben und rücksichtslos für Verkehrsstaus sorgen?

Was kann Doppelmoral und Heuchelei?

Wenn also Menschen daran gehindert werden, pünktlich zur Arbeit zu kommen, Einsatzfahrzeuge im Stau stecken und Menschenleben gefährdet werden, ist das im grünen Universum in Ordnung und wird gefeiert. Doch, wenn an einem Wochenende für eine Veranstaltung einmalig und für kurze Zeit ein Straßenstück für den Verkehr gesperrt wird, sorgt man sich plötzlich um den Bürger, den man dann am Montagmorgen gleich wieder im Stau stehen lassen will.

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