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Michael Schnedlitz auf dem Heldenplatz

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz sprach am Sonntag vor Demonstranten auf dem Heldenplatz und wurde deshalb vom ORF verunglimpft.

8. November 2022 / 19:46 Uhr

ORF-Redaktion bezeichnet Demo als „Kundgebung mit Rechtsradikalen“

Beim ORF auf dem Wiener Küniglberg dürften alle Dämme brechen. Wer gegen Schwarz-Grün ist, wird ins rechte Eck gestellt. Zuletzt wurden Demonstranten gegen illegale Massenmigration verunglimpft.

Teilnehmer der Kundgebung am Sonntag, 6. November, auf dem Heldenplatz trauten ihren Augen nicht, als heute, Dienstag, auf der ORF-Internetseite Folgendes zu lesen war:

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz macht nach seiner Teilnahme bei einer Kundgebung mit Rechtsradikalen weiter Stimmung gegen „Massenzuwanderung“.

Wie kam der Redakteur auf Rechtsradikale?

In diesem diffamierenden ORF-Bericht wurde nicht erwähnt, warum der für die Schreibse verantwortliche Redakteur auf die Idee gekommen ist, von „Rechtsradikalen“ zu schreiben. Die Vermutung liegt nahe, dass sich der Redakteur auf Medienberichte berief, wonach sich Identitäre unter den Teilnehmern der Demo befunden hätten.

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Grüne haben mit ihrer Ideologie Narrenfreiheit

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, wurde heute, Dienstag, bei einer Pressekonferenz von einem Journalisten auf die Kundgebung mit angeblich Rechtsradikalen angesprochen. Schnedlitz antwortete:

Ich habe am Wochenende bei einer Demonstration vor mehreren tausend Menschen gesprochen, am Heldenplatz wie auch schon bei Corona-Demonstrationen. Ich will nicht mehr dulden, ich sage das in dieser Deutlichkeit, dass Demonstranten, die nicht derselben Meinung wie die Bundesregierung sind, die nicht derselben Meinung wie manche Journalisten sind, dass die als Rechtsradikale diffamiert werden…während andere, Grüne oder ähnliches, mit ihren Ideologien Narrenfreiheit in unserem Land besitzen. Ich glaube, es würde uns allen guttun, wenn wir beurteilen, worum geht es – es geht darum, dass Menschen ihr Demonstrationsrecht ausüben. Punkt. Und nicht darum, wer das Demonstrationsrecht ausübt. Und was der Inhalt seiner Meinung ist.

ORF verkommt trotz ÖVP-General zum linken Sender

Offensichtlich verkommt der ORF unter grüner Regierungsbeteiligung und trotz ÖVP-nahem Generaldirektor immer mehr zum linken Sender. Die nun aufgetauchten Chat-Nachrichten bestärken diese Vermutung. Wie berichtet, schrieb ORF-Chefredakteur Matthias Schrom dem damaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) folgende Nachricht:

Du weißt, ich bin ja nur für ORF 2 zuständig. ORF 1 (das noch viel linker ist) gehört ja Lisa Totzauer (und Wolfgang Geier). Unser Problem ist ja auf gewisse Weise, dass uns (Hofer & mir) finanzielle Ressourcen weggenommen werden und in ORF 1 gesteckt werden. Also es wird grad mit Gewalt versucht, den maroden Kanal hochzukriegen. Ich wundere mich ja ehrlich schon lange, dass sich darüber, was dort inhaltlich abgeht, keiner aufregt. Es ist schon bei uns genug zu tun und jeden Tag mühsam, aber langsam wird’s, und die, die glauben, die SPÖ retten zu müssen, werden weniger.

Der (mit größter Wahrscheinlichkeit) zum Großteil linke Redakteursrat sprach von „Vernaderung“. Schrom wurde beurlaubt, weil er womöglich die Wahrheit sagte.

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