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Eva Blimlinger

Die grüne Rechtsextremismus-Sprecherin Eva Blimlinger hatte in ihrem anscheinend blinden Hass gegen Andersdenkende eine Falschmeldung verbreitet. Jetzt musste sie ihre „Fake News“ zurücknehmen.

8. November 2022 / 11:10 Uhr

Von wegen „Kühnen-Gruß-Party“: Grüne blamierten sich und müssen nun Gegendarstellung bringen

Der Hass der Grünen gegen Andersdenkende geht sogar soweit, dass sie Falschmeldungen verbreiten. Für besonders miese „Fake News“ gegen eine Burschenschaft müssen sie sich jetzt in aller Öffentlichkeit entschuldigen.

„Kühnen-Gruß-Party“ einfach erfunden

Wie berichtet, hatten die Grünen eine „Kühnen-Gruß-Party“ zur Verunglimpfung der akademischen Burschenschaft Olympia erfunden. In einer Aussendung behaupteten die grünen Nationalratsabgeordneten und Rechtsextremismus-Sprecherinnen Eva Blimlinger und Olga Voglauer allen Ernstes, dass die Burschenschaft Olympia mit „Kühnen-Gruß zur Party“ laden würde. Wörtlich heißt es in dieser OTS-Meldung, die immer noch abrufbar ist:

Die rechtsextreme Burschenschaft Olympia lädt für den 15. Oktober (unter dem Motto „3-Bier-Party“) zu einem Trinkgelage auf ihre Bude im 6. Wiener Gemeindebezirk. Besonders brisant daran: Auf der Veranstaltungseinladung ist der Kühnen-Grüß in mehrfacher Ausführung zu sehen, der in der Neonazi-Szene als Ersatz für den verbotenen Hitler-Gruß gilt.

Nicht einmal das Datum stimmte

Bei dieser behaupteten Einladung handelte es sich um nichts anderes als um eine Falschmeldung, bei der weder Datum noch der Inhalt stimmte. Bezeichnend: Den „Twitter“-Account, über den die Nachricht ursprünglich verbreitet wurde, gibt es inzwischen nicht mehr. Oe24 hatte diese Aussendung der Grünen abgeschrieben und später – wie berichtet – eine vom Anwalt Niki Haas verlangte Gegendarstellung veröffentlicht.

Auch Standard saß Falschmeldung auf

Übrigens ist auch der ach so seriöse Standard diesen „Fake News“ der Grünen aufgesessen und berichtete am 15. Oktober wörtlich:

Unter dem Motto „3-Bier-Party“ wird nochmals zum Trinkgelage geladen. Auf der Einladung zu dem Event zu sehen ist der Kühnen-Gruß – dieser gilt innerhalb der Neonazi-Szene als Ersatz für den verbotenen Hitlergruß.

Grüne zur Gegendarstellung gezwungen

Inzwischen wurde diese Passage in dem Artikel „‚Sturmparty‘: Rechtsextreme Burschenschaft rekrutiert vor Wiener Juridicum“ wieder gelöscht. Möglich, dass auch dieses Medium trotzdem einen Anwaltsbrief von Niki Haas mit der Aufforderung zur Gegendarstellung erhalten wird. Der grüne Parlamentsklub, Aussender dieser peinlichen Falschnachricht, kam dem Begehren der Burschenschaft gestern, Montag, nach und brachte via OTS eine Gegendarstellung mit folgendem Text:

Diese Tatsachenmitteilung ist insoweit unrichtig, als der Verein Akademische Burschenschaft Olympia weder eine Veranstaltung am 15.10.2022, noch eine Veranstaltung an einem anderen Datum mit einer Einladung bewirbt oder jemals beworben hat, auf welcher der „Kühnen-Gruß“ abgebildet ist und eine kursierende Einladung, die angeblich vom Verein Akademische Burschenschaft Olympia stammen soll, nicht von diesem stammt, sondern von jemanden Dritten verbreitet wurde.

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