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Demonstration in Kindberg am 4.11.2022

Die Stadtpolitik in Kindberg, Steiermark, ist geschlossen gegen ein Massenquartier für Asylanten, dennoch will der Bund ein ehemaliges Altenpflegeheim in ein Wohnhaus für 250 Migranten umwandeln.

5. November 2022 / 10:28 Uhr

Starker Bürgerprotest gegen Massenquartier für Asylanten trotz Regen und Kälte

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner leugnete eine Flüchtlingskrise. Warum steht dann ihr Klubobmann Jörg Leichtfried bei einer Demonstration gegen ein geplantes Asylquartier in der ersten Reihe?

ÖVP, SPÖ, FPÖ und KPÖ Seite an Seite gegen Asylquartier

Leichtfried mischte sich gestern, Freitag, unter rund 250 Demonstranten, die in Kindberg im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark dagegen protestierten, dass das ehemalige Landesaltenpflegeheim in ein Massenquartier für Asylanten umgestaltet wird. Auch der SPÖ-Bürgermeister der Stadt, Christian Sander, äußerte bei Regen und Kälte seinen Unmut über die Pläne des Bundes. Offenbar sind die beiden Genossen anderer Meinung als ihre Vorsitzende, die ja im ORF-Sommergespräch wortwörtlich meinte:

Wo ist die Aufregung? Ich sehe keine Flüchtlingskrise.

Auf den Plakaten der Kindberger war zu lesen, „Bürger fragen, statt drüberfahren“, „Nein, nicht mit uns! Wir sind gegen eine Massenunterkunft“. Letztere Botschaft wurde auch von der Kindberger ÖVP- und KPÖ-Fraktion unterschrieben.

FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek und FPÖ-Gemeinderätin Eva Hechtner bei der Kundgebung in Kindberg in der Steiermark.

Kunasek: „Wir stemmen uns mit der Bevölkerung gegen das Massenquartier“

FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek war mit der Kindberger FPÖ-Gemeinderätin Eva Hechtner bei der Veranstaltung. Nachher schrieb er auf seiner Facebook-Seite:

Heute war ich gemeinsam mit Gemeinderätin Eva Hechtner in Kindberg bei der Protestaktion gegen das dort geplante Asyl-Großquartier. Hunderte besorgter Bürger und Politiker aller Fraktionen trotzten Wind und Wetter, um ihren Unmut kundzutun. Gemeinsam mit der Bevölkerung stemmen wir Freiheitliche uns gegen das Vorhaben, das ehemalige Landesaltenpflegeheim in ein Massenquartier für Asylanten umzugestalten. Schluss damit – das Boot ist voll!

Stadtpolitik blitzte beim Bund ab

Der Bund, also die schwarz-grüne Regierung, hat vor, das in Kindberg befindliche Landespflegezentrum ab Jänner in eine Asylunterkunft für bis zu 250 „Flüchtlinge“ umzuwandeln. 2.500 Bürger haben gegen dieses Vorhaben unterschrieben, dennoch blitzte die Stadtpolitik, die geschlossen gegen das Asylquartier auftritt, beim Bund ab.

Protest gegen „Campingplatz für Migranten“

Wie selten zuvor formieren sich immer mehr Bürger zum Protest gegen die Masseneinwanderung. Am Nationalfeiertag rückten – wie berichtet – in St. Georgen im Attergau, Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich, 1.400 Bürger der 4.476-Seelen-Gemeinde zum Protest gegen einen „Campingplatz für Migranten“ aus. Die Bewohner gingen auf die Straße, um ihren Unmut darüber kundzutun, dass beim Erstaufnahmezentrum Thalham 17 Zelte mit je acht Mann aufgestellt werden sollen. Brisant: Mit dabei bei dieser Bürger-Demo waren auch der ÖVP-Bürgermeister und ein Vertreter der Grünen.

Samstag und Sonntag Großdemonstrationen in Wien

Die Demonstrationen erfassen offenbar das ganze Land. Heute, Samstag, gibt es um 14 Uhr, auf dem Wiener Heldenplatz die nächste Großkundgebung gegen die verfehlte Asylpolitik der Regierung. Und morgen, Sonntag, geht es um 13 Uhr auf dem Wiener Heldenplatz gleich weiter mit der „Megademo“ gegen Massenmigration und Asylflut, bei der unter anderem auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz einer der Redner ist.

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