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Österreich sei unter anderem ein „von braunem Gedankengut durchzogenes Land“, daher könne man auf es laut SPÖ-Studenten auch nicht stolz sein, posteten die roten Studenten ausgerechnet am Nationalfeiertag.

28. Oktober 2022 / 10:21 Uhr

„Nicht stolz auf Österreich“: SPÖ-Studenten ätzen an Nationalfeiertag gegen Heimat

Wer dachte, die Grüne Jugend habe in den vergangenen Jahren den „Österreich-Hass“ für sich gepachtet, machte die Rechnung ohne den „Verband sozialistischer Studenten (VSStÖ)“. Just am Nationalfeiertag lancierten die SPÖ-Studenten eine geschmacklose Kampagne gegen unser Land.

Nicht stolz auf Österreich – Kritik an „Heimat-Fetisch“

Zu lesen war auf einem auf Social-Media geposteten Beitrag „Wir sind nicht stolz auf Österreich“ – und das vor dem Hintergrund einer Österreich-Fahne. Dem nicht genug, legte man eine regelrechte Hass-Tirade gegen Traditionen und Historie des Landes nach:

Man verwehre sich gegen „Heimat-Fetisch und Nationalismus“ und sei auf Österreich nicht stolz, weil es ein von „konservativem Gedankengut, Korruption, Rassismus, Patriarchat, Femiziden und braunem Gedankengut“ durchzogenes Land sei, das „Rechtsextreme hofiere und Linke kriminalisiere“. Man soll sich auch vom Gedanken eines „einheitlichen österreichischen Volkes“ verabschieden, so die Jung-Sozialisten.

FPÖ: Verhöhnung von Grundwerten der österreichischen Demokratie

Scharfe Kritik an den skandalösen Aussagen der SPÖ-Studenten kam vom Obmann der Freiheitlichen Jugend und FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Maximilian Krauss, der den Sozialisten „Realitätsverweigerung“ attestierte und von einer „Verhöhnung der Grundwerte der österreichischen Demokratie“ sprach:

Wenn der VSSTÖ keinen Stolz auf Österreich empfindet, ist das das Eine. Wenn sie dies am Nationalfeiertag öffentlichkeitswirksam posten und erklären, ein Grund sei, die Linke werde in dem Land kriminalisiert, wir ein vom ‚Patriarchat und Femiziden geprägtes Land‘ seien und sie gleichzeitig sämtliche Landesgrenzen niedergerissen haben wollen, dann muss man sich fragen, wie weit Realitätsverweigerung eigentlich gehen kann. […] Die Schlagzeilen sind voll mit Berichten über Afghanen und Syrer, die Frauen sexuell nötigen, zudem gehen viele der entsetzlichen Frauenmorde auf das Konto von integrationsunwilligen Einwanderern. Der effektivste Schutz gegen Gewalt durch Ausländer ist eine restriktive Einwanderungspolitik. Der Traum einer gelungenen Integration vor allem von Männern aus muslimischen Ländern ist längst geplatzt – die Realität sieht oft anders aus. Es ist billig, aus einer privilegierten Situation heraus das Nest, in dem Meinungs-, Demonstrations- und Religionsfreiheit absolute Priorität haben und der soziale Wohlstand vergleichsweise hoch ist, zu beschmutzen. Solche Postings sind unredlich und entbehrlich.

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