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Michael Ludwig / Zelte

SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig schafft weiter Anreize für Asylwerber, um nach Wien zu kommen, obwohl für Migranten bereits Zelte aufgestellt werden müssen.

20. Oktober 2022 / 14:08 Uhr

Rosa-rote Stadt zahlt Asylwerbern nun auch noch 200 Euro „Energiebonus“

Während ganz Österreich unter der Belastung der illegalen Migration leidet, schafft die SPÖ-Neos-Stadtregierung in Wien weiteren Anreiz für die „Willkommenskultur“. Asylwerber erhalten – man glaubt es kaum – 200 Euro als „Energiebonus“ geschenkt. Der Stadt kostet das Geldgeschenk an die ungebetenen Gäste sieben Millionen Euro.

Gute Nachrichten für Migranten auf der ganzen Welt

Dass sich diese Nachricht in den Migranten-Quartieren vor den Toren der EU wie ein Lauffeuer verbreiten wird, ist anzunehmen. Schon jetzt wirken die Sozialleistungen der rosa-roten Stadt wie ein Magnet für illegal Einreisende. Die schwarz-grüne Bundesregierung machte bereits beste Werbung im Ausland, indem sie den „Klimabonus“ – immerhin 500 Euro – an Asylwerber auszahlte, und nun bekommen die Asylwerber in der Grundversorgung (das sind in Wien mehr als 35.000 Personen) auch noch 200 Euro „Energiebonus“. Insgesamt also 700 Euro als Ausgleich für die Teuerung von Strom und Gas, die sie gar nicht betrifft.

Sowieso All-Inclusive-Verpflegung

Über die Verteilung gibt es Kritik. Der Wiener FPÖ-Chef und Stadtrat Dominik Nepp meinte auf Facebook:

Es ist unfair, dass der 200 Euro Wiener Energiebonus auch an Asylwerber ausgezahlt wird, die sowieso eine All-Inclusive-Verpflegung erhalten und keine Energiekosten zu zahlen haben.

Verhöhnung für alle Wiener

Zudem meinte Nepp, dass der „Asylwerber-Bonus“ eine Verhöhnung aller Wiener sei. SPÖ und Neos würden mit diesem angeblichen Bonus diejenigen, die sie selbst in die Armut getrieben haben, verspotten. Über Jahre hinweg habe die SPÖ die Gebühren in Wien angehoben und die Mieten erhöht. Bereits fast 500.000 Wiener würden an der Armutsgrenze leben.

Bonus muss online beantragt werden

Der „Energiebonus“ wurde gestern, Mittwoch, im Wiener Landtag beschlossen. Profitieren sollen rund 650.000 Haushalte oder insgesamt 1,3 Millionen in Wien Lebende (eben nicht nur Wiener) davon. Umfasst sind alle Haushalte mit einem Jahresbruttoeinkommen von bis zu 40.000 Euro (Einzelhaushalte) oder 100.000 Euro (Mehrpersonenhaushalte). Wer in den Genuss der 200 Euro kommen möchte, muss im Dezember 2022 online einen Antrag stellen.

Almosen kostet Stadt Wien 260 Millionen Euro

Für das Wiener Budget ist die Auszahlung dieses Almosens eine enorme Belastung: Sie schlägt sich mit insgesamt 260 Millionen Euro zu Buche. Der Schuldenstand der Stadt Wien beträgt derzeit neun Milliarden Euro. Das entspricht rund 5.000 Euro Schulden pro Kopf.

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