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Jörg Haider

In Kärnten wurde der Todestag des Jahrhundertpolitikers Jörg Haider nicht nur von der FPÖ gefeiert, am Unfallort brannten hunderte Kerzen.

12. Oktober 2022 / 17:54 Uhr

FPÖ-Jugend will Klagenfurter Stadion in „Dr. Jörg Haider Arena“ umbenennen

Anlässlich des Todestages von Jörg Haider fordert die Freiheitliche Jugend Kärnten die Umbenennung des Klagenfurter Stadions in „Dr. Jörg Haider Arena“. Eine politische Diskussion ist garantiert.

Todestag jährte sich zum 14. Mal

Am 11. Oktober jährte sich der Tod von Kärntens Landeshauptmann Dr. Jörg Haider bereits zum 14. Mal. Viele Kärntner sind bis heute große Anhänger der Politik des Ausnahmepolitikers, immerhin hat er durch sein Wirken das Bundesland mehr geprägt und aktiv gestaltet wie kein anderer Landeshauptmann vor und nach ihm. Auch FPÖ-Chef Herbert Kickl, jahrelang engster Mitarbeiter des Jahrhundertpolitikers, wird Jörg Haider nie vergessen. Er würdigte seinen Weggefährten am Todestag mit einem Facebook-Eintrag.

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Hunderte Kerzen an der Unfallstelle

Auch dieses Jahr spürte man wieder, dass anlässlich des 14. Todestages von Jörg Haider immer noch unzählige Menschen im Land sein Andenken in Ehren halten. Egal ob beim Gedenkgottesdienst am 8. Oktober in der Klagenfurter Kreuzberglkirche oder bei der Unfallstelle in Lambichl, überall kamen viele Menschen und Wegbegleiter, die dem verstorbenen Landeshauptmann gedenken wollten. Wieder brannten auch dieses Jahr hunderte Kerzen an der Unfallstelle, die Freiheitlichen mit ihrem Landesparteiobmann Erwin Angerer legten einen Kranz nieder. Auch in den Sozialen Medien waren Bilder von und Postings über Jörg Haider in den Tagen rund um seinen Todestag omnipräsent.

„Landesvater“ soll geehrt werden

Die Freiheitliche Jugend Kärnten nahm Haiders Todestag zum Anlass, um mit einer Forderung aufhorchen zu lassen. Die Jung-FPÖler wollen, dass das Klagenfurter Stadion in „Dr. Jörg Haider Arena“ umbenannt wird. Ihre Begründung:

Jörg Haider hat in seiner Zeit als Landeshauptmann Kärnten aktiv gestaltet und diverse Projekte für unser Land umgesetzt.

Der Landesobmann der freiheitlichen Jugend, Philipp Kamnig erklärte, man wolle Haider als „Landesvater“ ehren und habe daher die Diskussion ins Rollen gebracht. Es sei jedoch nur ein Vorstoß, man könne sich auch die Umbenennung von Straßen, Brücken oder Plätzen vorstellen.

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