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So gut wie kein privater Waldbesitzer kann von seinem Wald leben.

9. Oktober 2022 / 12:50 Uhr

Der mächtige Staat: Weniger als die Hälfte der Wälder gehört Privaten

Der Staat wird immer mächtiger. Die Steuereintreibungen und seine Besitzungen machen ihn zum übermächtigen Staat. In vielerlei Hinsicht. So auch, was den Waldbestand betrifft.
Löwenanteil bei Ländern und Gemeinden
So besitzt der Staat mehr als die Hälfte der 10,2 Millionen Hektar Waldflächen in der Bundesrepublik Deutschland. Weniger als die Hälfte, nämlich nur 43 Prozent davon befinden sich in der Hand von rund 760.000 privaten Waldeigentümern.
Der Löwenanteil der Wälder gehört, wie aus der aktuellen Strukturerhebung der Forstbetriebe hervorgeht, den Forstverwaltungen der Bundesländer, den Kommunen und dem Bund, wobei der Bund mit nur 310.000 Hektar (drei Prozent) den mit Abstand kleinsten Anteil an der bundesdeutschen Gesamtwaldfläche besitzt.
Privatwald als arbeitsintensives und teures „Hobby“
Die privaten Waldbesitzer haben in der Regel nur kleine Waldflächen. 92 Prozent von ihnen keine zehn Hektar. Sie kommen zusammen auf ein schwaches Drittel der privaten Wälder. Ein Hektar entspricht 10.000 Quadratmetern, das ist etwa ein Viertel mehr als ein durchschnittliches Fußballfeld.
Doch davon können sie nicht leben. Denn eine forstwirtschaftliche Nutzung lohnt sich erst ab mindestens 75 Hektar zusammenhängender Waldfläche. So bleibt der Privatwald, durch den wir so gerne wandern und spazieren, ein arbeitsintensives und teures Unterfangen.

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