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Herbert Kickl, Udo Landbauer, Marlene Svazek

Herbert Kickl (im Bild mit seinen Stellvertretern Udo Landbauer und Marlene Svazek) feierte seinen großen Erfolg bei der Obmann-Wahl.

17. September 2022 / 20:15 Uhr

91 Prozent für Herbert Kickl zeigen den großen Zusammenhalt in der FPÖ

Die Freiheitlichen präsentierten sich heute, Samstag, beim Bundesparteitag in St. Pölten als eine starke Einheit. Das spiegelte das Wahlergebnis von FPÖ-Chef Herbert Kickl wider, der mit 91 Prozent der Delegiertenstimmen als Obmann wiedergewählt wurde und sein Ergebnis vom Vorjahr (88,24 Prozent) stark verbesserte.
Zu Kickls Stellvertretern wurden die Landesparteichefs Manfred Haimbuchner aus Oberösterreich, Mario Kunasek aus der Steiermark, Udo Landbauer aus Niederösterreich, Marlene Svazek aus Salzburg, Erwin Angerer aus Kärnten und Justizsprecher Harald Stefan in offener Abstimmung gewählt.


Gute Stimmung unter den Delegierten
Schon bei der Begrüßung merkte man die gute Stimmung unter den Freiheitlichen. Als Herbert Kickl gemeinsam mit Bundespräsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz und den FPÖ-Landesparteichefs den Saal betrat, gab es Standing Ovations. Kickls Rede war dann – wie könnte es anders sein – ein Feuerwerk von Bonmots und Angriffen auf die schwarz-grüne Regierung. Er zitierte den bundesdeutschen Sozialdemokraten Willy Brandt, der meinte, dass ihm neben dem Frieden die Freiheit das Wichtigste sei. Und auch den Satz des Genfer Schriftstellers Jean-Jacques Rousseau, nämlich, „der Mensch ist frei geboren, aber er liegt überall in Ketten“, nahm er zum Anlass, an die derzeitige politische Situation in Österreich – im Besonderen während der Corona-Zeit – zu erinnern.
FPÖ als Schutzschild gegen „Allianz der Unvernunft“
Die Freiheitlichen, so Kickl, hätten eine große Aufgabe in Österreich zu erfüllen, sie müssten ein Schutzschild gegen die „Allianz der Unvernunft“ aus ÖVP, SPÖ, Grünen und Neos sein. Den Grünen, so Kickl, traue er sogar einen „Klima-Lockdown“ zu. Früher hätten die Grünen Häuser besetzt, heute würden sie die Ministerien besetzen. Passend dazu ergänzte Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner:

Wenn uns die FPÖ nicht regiert, dann regiert uns der Wahnsinn.

Österreich in eine echte Normalität führen
Der Auftrag der Freiheitlichen Partei sei es, „das Ruder herumzureißen, bevor es zu spät ist. Das ist unsere Aufgabe, und wir werden sie gemeinsam lösen“, so Kickl in seiner umjubelten Rede, die immer wieder durch lange anhaltenden Beifall und Standing Ovation unterbrochen wurde. „Wenn ihr es heute wollt, werde ich derjenige sein, der mit euch dieses so großartige Österreich in eine echte Normalität führt“, so Kickl. „Wir werden die Menschen nicht enttäuschen.“ Sein Ziel sei es, die FPÖ zu stärken und sie zu einem „bestimmenden Faktor in der österreichischen Politik zu machen“.
Herbert Kickl konnte mit seiner eineinhalbstündigen Rede die Delegierten offenbar voll überzeugen, die ihm dann bei der Wiederwahl zum Obmann großes Vertrauen entgegenbrachten.

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