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Vom BMW ist nicht mehr viel übrig: Bei einem illegalen Straßenrennen in Salzburg-Maxglan im vergangenen August wurde ein Lenker schwer verletzt.

16. September 2022 / 15:49 Uhr

Nur wenige Tage nach Ring-Todesfahrt: Serbe (18) lieferte Polizei Verfolgungsjagd mit Tempo 250

Nur wenige Tage, nachdem am Sonntag ein angeblicher syrischer Tourist am Wiener Schottenring nach dem Überfahren einer roten Ampel mit seinem PS-starken Mercedes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hatte, raste in Wien erneut ein junger Ausländer mit bis zu 250 Stundenkilometern (!) der Polizei davon und konnte erst in Niederösterreich gestoppt werden. In diesem Fall wurde trotz einiger brenzliger Situationen wie durch ein Wunder niemand verletzt. Im Polizeibericht der LPD Wien liest sich das so:
Auslöser war Ignorieren einer roten Ampel
Polizisten der Landesverkehrsabteilung Wien nahmen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 22.45 Uhr einen Pkw wahr, der das Rotlicht der Ampel im Kreuzungsbereich Perfektastraße/Altmannsdorfer Straße missachtete. Der Pkw-Lenker entzog sich daraufhin der Anhaltung und fuhr davon. Die anschließende Verfolgungsfahrt führte auf die A23 Richtung Norden, über Favoriten und die S1 in Richtung Schwechat. Im Zuge dessen erreichte der Pkw eine Spitzengeschwindigkeit von rund 250 km/h. Darüber hinaus gefährdete der Lenker sowohl einen Fahrradfahrer als auch einen Fußgänger, der nur durch einen Sprung zur Seite eine Kollision verhindern konnte.
Erst künstlicher Stau stoppte Amokfahrer
Auf Höhe Fischamend (Niederösterreich, Bezirk Bruck an der Leitha) erzeugten zusätzliche Polizeikräfte einen künstlichen Stau. So gelang es schlussendlich, den Pkw nach fast 30 Kilometern Fahrt zu stoppen. Der Lenker, ein 18-jähriger serbischer Staatsangehöriger, wurde daraufhin festgenommen. Überdies fanden die Beamten im Pkw gestohlene Kennzeichen. Sie wurden sichergestellt.
Junge Migranten dominieren „Roadrunner“-Szene
Grund für die Wahnsinns-Fahrt sollen zahlreiche offene Polizeistrafen gewesen sein. Da werden jetzt wohl noch einige – inklusive Führerscheinentzug – dazukommen. Woher ein 18-Jähriger ein Auto hat, das Tempo 250 erreicht, ist nicht bekannt. Tatsache ist, dass die sogenannte „Roadrunner“-Szene mit teuer und oft illegal aufgemotzten Protzer-Boliden sich zu einem guten Teil aus jungen Migranten rekrutiert.
Stufenführerschein auch für Pkw-Lenker gefordert
Experten fordern daher die Einführung eines Stufenführerscheins für junge Autolenker, ähnlich, wie es ihn für Motorradfahrer schon seit 2006 gibt. Nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit ist laut Polizei mit 27 Prozent eine der Hauptursachen tödlicher Verkehrsunfälle. Im Vorjahr ist die Zahl der Verkehrstoten in Österreich nach langer Zeit erstmals wieder gestiegen – um ganze fünf Prozent auf insgesamt 362.

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