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In der westfranzösischen Hafenstadt Brest in der Bretagne konnten Zielfahnder des Bundeskriminalamts nach 39 Fahndungstagen den tatverdächtigen Tunesier festnehmen.

14. September 2022 / 15:59 Uhr

Nach Doppelmord in Wien-Mariahilf: Tatverdächtiger Tunesier in Frankreich gefasst

Der Doppelmord an einer 32-Jährigen und ihrer 15-jährigen Tochter Anfang August in Wien-Mariahilf hatte einmal mehr für öffentliches Entsetzen über die ausufernde Migranten-Kriminalität in Österreich gesorgt. Der tatverdächtige Lebensgefährte der Frau, ein 49-jähriger Tunesier, war seither flüchtig. Nun stellten ihn Zielfahnder der Polizei in Frankreich. Er soll nach Österreich ausgeliefert werden.
Mutter und 15-jährige Tochter lagen tot im Schlafzimmer
Entdeckt wurde die Bluttat, nachdem die beiden kleineren Kinder des Opfers, zwei Buben (7,9) am 4. August allein in die Ordination einer bekannten Ärztin gekommen waren und dort um Hilfe ersucht hatten. Als sich die Mutter telefonisch nicht erreichen ließ, informierte die Ärztin die Polizei, die daraufhin in der Wohnung Nachschau hielt und den grausigen Fund machte. Sie wiesen Verletzungen im Halsbereich auf, es war von Fremdverschulden auszugehen. Der Lebensgefährte der Frau – die drei Kinder sind nicht von ihm – war in Folge unauffindbar.
Flüchtiger tauchte in arabischer Kommune in Paris unter
Wie sich durch die akribische Arbeit der Mordermittler des Landes- und der Zielfahnder des Bundeskriminalamtes herausstellte, war der Nordafrikaner mit dem Zug nach Frankreich gereist, wo er zunächst in einer arabischen Kommune im Raum Paris untertauchen konnte. Ende August dürfte er an die französische Westküste in der Bretagne weitergereist sein, wo er in enger Zusammenarbeit mit dem europäischen Zielfahndungsnetzwerk (ENFAST) nach 39 Fahndungstagen nun in einem Asylwerber-Quartier in der Hafenstadt Brest am Atlantik festgenommen werden konnte. Er hatte sich dort gerade zum Essen auf Staatskosten hingesetzt. Das dürfte ihm jetzt länger vergönnt sein, allerdings hinter Gittern in Österreich.
Häftlinge kosten Steuerzahler 427 Millionen pro Jahr
Für den Steuerzahler entstehen dadurch Kosten von 130 Euro pro Tag, das sind 1.560 Euro pro Jahr. In Österreich sitzen derzeit rund 9.000 Strafgefangene in den durchwegs überbelegten Justizanstalten. Mehr als die Hälfte davon hat keine österreichische Staatsbürgerschaft. Das kostet den Steuerzahler insgesamt 1.170.000 Euro pro Tag, pro Jahr sind es also mehr als 427 Millionen für die Häftlinge in Österreich, die nun auch noch den „Klimabonus“ erhalten.
Erfolgsgeschichte der österreichischen Zielfahnder
Seit dem Jahr 2003 spüren Zielfahnder des Bundeskriminalamtes weltweit flüchtige Täter auf. Mehr als 270 Zielpersonen konnte das Ermittler-Team seit seinem Bestehen erfolgreich festnehmen. Im Vorjahr wurden 17 weltweit gesuchte schwere Straftäter vom derzeit fünfköpfigen Ermittler-Team festgenommen. Es waren laut BK 16 Männer und eine Frau. Die europäischen Zielfahnder arbeiten über das Netzwerk ENFAST eng zusammen und helfen bei grenzübergreifenden Ermittlungen, wie in diesem Fall  auch, wie die BVZ berichtet.
Suppe schmeckte nicht: Kosovare tötete Ehefrau mit 16 Messerstichen
PS: Am Landesgericht Innsbruck wurde heute, Mittwoch, ein 60-jähriger Kosovare wegen vorsätzlichen Mordes an seiner Ehefrau am 21. November des Vorjahres zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte die 50-Jährige in der gemeinsamen Wohnung durch 16 Stiche mit einem Küchenmesser getötet. Als Grund hat er angegeben, die Frau habe ihn zwingen wollen, eine Suppe zu essen und sich abfällig über seine Tochter aus erster Ehe geäußert…

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