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Franz Hörl

Asylwerber erhalten, obwohl sie noch nichts für den Staat geleistet haben, den „Klimabonus“. Nach der Kritik der Ex-Generalsekretärin Sachslehner richtet nun Franz Hörl die Geschütze gegen die Grünen.

12. September 2022 / 08:06 Uhr

„Klimabonus“ an Asylanten: Nächster ÖVP-Politiker kritisiert die Grünen

Die Serie an Entrüstung rund um den „Klimabonus“, der auch an Asylanten ausbezahlt werden soll, reißt nicht ab. Zuvor schon hatten dies die FPÖ und die Ex-ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner kritisiert. Nun wettert auch der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Franz Hörl gegen die Grünen.
Ideologiebesessenheit der Grünen
Gegenüber der APA sagte Hörl, dass die Beibehaltung der Regelung typische ,,Ideologiebesessenheit“ der Grünen sei. Man wisse außerdem, dass er von der Grünen Partei ohnehin nicht viel halte.
Der „Klimabonus“ in seiner jetzigen Form sei ein Kompromiss gewesen, „Realität der Koalition“. Und das wäre ihm lieber gewesen, denn sonst hätte es kein Geld für Familien und stark hilfsbedürftige Menschen gegeben. Wie durchsetzungsfähig die ÖVP hier gegenüber den Grünen ist, kann man an diesem Beispiel sehen.
Sachslehners Rücktritt ,,notwendig“
Den Rücktritt der ehemaligen ÖVP-Generalsekretärin Sachslehner war in den Augen von Hörl notwendig, da ansonsten die Partei früher oder später darauf reagiert hätte. Er empfindet die persönliche Erklärung Sachslehners als ,,unsolidarisch und bemerkenswert“. Auf die Frage, wie lange die Koalition der beiden Parteien noch halten werde, meinte er kurz und knapp, dass die Zusammenarbeit bis 2024 fortgesetzt werde.

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