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Kühe

Geradezu ein Feldzug gegen die armen Rinder wurde in den letzten Jahren im Namen des Klimawahns geführt.

11. September 2022 / 11:41 Uhr

Unerwartete Schützenhilfe für Bauern: Methanemissionen der Rinder wird überbewertet

Geradezu ein Feldzug gegen die armen Rinder wurde in den letzten Jahren im Namen des Klimawahns geführt.
Als „Klima-Killer“ geschmäht
Als „Klima-Killer“ wurden sie bezeichnet, vom Verzehr von Milch und Rindfleisch deshalb abgeraten und den Konsumenten und Bauern ein schlechtes Gewissen gemacht.
Das veranlasste dann Anfang des Jahres sogar die Landwirtschaftskammer Oberösterreich, eine Lanze für „unsere Rinder“ zu brechen. Zwar stoßen Rinder als Wiederkäuer bei der Verdauung Methan aus und tragen somit mit 4,9 Prozent zu den gesamten Treibhausgasemissionen in Österreich bei. Aber gleichzeitig versorgen diese Rinder ganz Österreich mit Milch und Fleisch, ohne die die Menschen nicht leben können.
Weltklimabericht korrigiert
Und jetzt kommt von unerwarteter Stelle Schützenhilfe für die Bauern und Normalbürger. Der Weltklimabericht kommt in seiner aktuellen Ausgabe zu dem Schluss, dass die Methanemissionen der Rinder überbewertet sind. Sie seien drei- bis viermal zu hoch angesetzt worden, als es der Wirklichkeit entspricht.
Falsche Konsequenzen für den Klimaschutz
Die britische Wissenschaftlerin Michelle Cain hatte schon 2019 auf die Überschätzung hingewiesen, zumal Methan im Schnitt nur zwölf Jahre in der Atmosphäre verbleibt. Während bei der Verbrennung von Kohlendioxid die Atmosphäre angereichert wird, weil CO2 mehr als 1.000 Jahre für den Abbau braucht, bleibt die Methanmenge in etwa gleich, weil das Methan immer wieder und rasch abgebaut wird.
Aber das interessierte die wackeren Klima-Kämpfer bisher nicht. Damit verbunden sind ihre falschen Konsequenzen, die sie für den Klimaschutz gezogen haben.

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