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Werner Kogler

Werner Kogler gibt im ORF den Kriegstreiber und würde zur Waffe greifen. Selbst hat er aber den Wehrdienst beim Bundesheer verweigert und machte lieber Zivildienst.

16. August 2022 / 11:45 Uhr

„Wehrdienstverweigerer“ Kogler gibt plötzlich den Kriegstreiber und will sogar „zur Waffe greifen“

Das ORF-Sommergespräch mit dem grünen Vizekanzler Werner Kogler geriet nicht nur aufgrund seiner mehr als holprigen Versuche, die desaströse Leistungsbilanz der schwarz-grünen Bundesregierung schön zu reden, zu einer regelrechten Lachnummer. Denn Kogler verkündete im TV auch martialisch, und in Hinblick auf den Ukraine-Konflikt, dass er für die Verteidigung Österreichs „zur Waffe greifen würde“.
Kogler, der Zivildiener
Das ist insofern eine verblüffende Aussage, als es gerade Kogler war, der nie einen Dienst an der Waffe beim Bundesheer leistete und in den frühen 1990er Jahren lieber den Zivildienst absolvierte. Zudem erzählte er beim Sommergespräch von Demonstrationen gegen „Kriege und die NATO“, an denen er in seiner Jugend angeblich teilgenommen hat.
Just jener Kogler und seine Grünen, die in der Regierung sitzen, gehören nun aber zu den größten Kriegstreibern und Sanktionsbefürwortern und haben auch kein Problem damit, die Neutralität Österreichs auszuhebeln, um hunderte NATO-Militärtransporte durch unser Land in Kriegsgebiete zuzulassen.
Grüne wollten Abschaffung der Wehrpflicht
Nicht vergessen darf man auch, dass es die Grünen waren, die noch im Jahr 2011 eine Volksbefragung zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht forderten und sich 2013 bei einer dazu abgehaltenen klar für die Abschaffung aussprachen. Als Begründung gaben die Grünen damals noch an, dass eine Wehrpflicht unter anderem angesichts der NATO-Staaten rund um Österreich nicht notwendig sei.
Im Wahlkampf 2019 trat der Vizekanzler damals sogar noch für eine Verkleinerung des Bundesheeres und dessen Budget ein:

Wir treten für eine Aufgabenreduktion des Bundesheeres auf Katastrophen- und internationale Friedenseinsätze ein. Dafür braucht es keine Erhöhung des Wehrbudgets, sondern eine Umstrukturierung des Bundesheeres.

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