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Der angeblich beliebteste Politiker Deutschlands zockt die Bürger gewaltig ab.

16. August 2022 / 10:15 Uhr

Wirtschaftsminister Habeck plündert wegen grüner Ideologie die Bürger aus

Am gestrigen Montag ließ Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Katze aus dem Sack. 2,419 Cent pro Kilowattstunde werden die deutschen Haushalte ab Oktober unter dem Titel “Gasumlage” zu bezahlen haben. 2,4 Cent pro Kilowattstunde mehr auf einen Gaspreis, der in diesem Jahr ohnehin schon explodiert ist und wahrscheinlich noch weiter steigen wird.
Energieversorger erzielt Rekordergebnis
Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden wird das einen Haushalt, ohne Mehrwertsteuer, mit etwa 483 Euro belasten. Mit der Umlage sollen erhöhte Beschaffungskosten von Importeuren an die Kunden weitergegeben werden. Bis zu 22 Milliarden Euro sollen auf diese Weise eingenommen werden. Pikant: Die RWE, als größter Energielieferant, ist an diesem Geld gar nicht interessiert. Dort hat man im ersten Halbjahr den Gewinn vor Steuern und Zinsen um eine Milliarde auf 2,8 Milliarden Euro gesteigert.
Energienotstand hausgemacht
Deutschland hat den Energienotstand Angela Merkels “Energiewende” und grünen Ideologen wie Robert Habeck oder Annalena Baerbock zu verdanken. Getrieben vom Angstschüren der Grünen, wurde von der Ex-Kanzlerin nach dem Atomunfall in Fukushima ein überhasteter Ausstieg aus der Kernenergie verfügt. Gleichzeitig müssen aus “Klimaschutzgründen” bis längstens 2038 alle Kohlekraftwerke stillgelegt sein. Kein Problem, man hat ja angeblich genug Strom aus Wind- und Solarenergie. Und wie die heutige grüne Außenministerin Annalena Baerbock unwidersprochen im Rundfunk verkünden durfte, sei das Netz ja der größte Energiespeicher.
Kein „böses“ Gas aus Russland
Eigentlich wäre es ein Leichtes, den Energienotstand einigermaßen zu beheben. Zum einen müsste man nur zu einer normalen Gesprächsebene mit Russland zurückfinden und die fertige Pipeline Nordstream 2 in Betrieb nehmen. Das will Habeck als treuer Diener der USA nicht. Schon vor deren Baubeginn hatte er 2016 angekündigt, diese Pipeline bekämpfen zu wollen. Stattdessen will er teures Flüssiggas von den USA kaufen, für das es in Deutschland noch keine Entladeterminals gibt.
Atomkraft? Böse!
Doch auch Atomkraft ist für die grünen Ideologen böse. So böse, dass man mitten in einer Energiekrise die letzten drei Atomkraftwerke des Landes mit Jahresende vom Netz nehmen will. So verschleppt man die Entscheidung, ob man deren Betrieb aufgrund der Energiesituation nicht aufrechterhalten muss, schon seit Monaten. Angeblich wird noch geprüft, ob man nicht doch ohne Atomkraft auskommen kann. Selbst die positive TÜV-Zertifizierung des bayerischen Atomkraftwerkes Isar 2 wird von den Grünen bekämpft.
Doch, wenn man Umfragen glauben darf, scheint der deutsche Bürger Freude am Energienotstand und seinen teuren Folgeerscheinungen zu haben. Denn wie ist es sonst zu erklären, dass die Grünen, denen sie den Schlamassel hauptsächlich zu verdanken haben, in den Umfragewerten auch noch zulegen können.

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