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Steinwandklamm-Hütte und Rechnungsbeleg

Besucher der Hütte der Steinwandklamm bekommen nicht nur eine Rechnung für das Konsumierte ausgestellt, sondern auch gleich eine deftige Kritik an der Regierung mitgeliefert.

26. Juni 2022 / 17:01 Uhr

Hüttenwirt schreibt seinen Unmut über die Regierung auf den Rechnungszettel

Einen kreativen Einfall, wie er seinem Ärger gegen die schwarz-grüne Regierung Luft machen kann, hat der Hüttenwirt der Steinwandklamm in Furth an der Triesting im Bezirk Baden in Niederösterreich gehabt. Er schreibt seinen Unmut auf den Rechnungsbeleg!
Regierung hat Rechnung nicht ohne Wirt gemacht
Besucher der Hütte, die etwas konsumieren, erhalten beim Bezahlen nicht nur die Rechnung über das Gekaufte vom Wirt Franz S., sondern im unteren Abschnitt des Rechnungsbelegs können sie wortwörtlich folgenden Text lesen:

Liebe Besucher der Klamm. Oder unserer Hütte. Der von Dir bezahlte Betrag enthält: 0%, 10%, 13% oder 20% Mehrwertsteuer und wenn er nicht wieder zur Gänze für Reparaturen, Investitionen oder Wareneinkauf ausgegeben wird, 7,5% Krankenkassenbeitrag, 25% bis 42% Einkommensteuer, damit unsere reGIERenden, korrupte Versager weiterhin ihre ungerechtfertigten Bezüge und fetten Pensionen beziehen, Steuergeld verschwenden, unterschlagen, Großkonzerne steuerfrei verdienen lassen und Fäkalkünstler finanzieren können.

„FURZ“-Box für unnötige Rechnungs-Zettel
„Diesen Zusatz auf dem Rechnungsbeleg leiste ich mir“, sagte Franz S. gegenüber unzensuriert. Und wer den Rechnungszettel nicht mitnehmen möchte, für den hat der Wirt vor seiner Hütte eine „FURZ-Box“ aufgestellt, wo der Gast sich des Beleges entledigen kann. „FURZ“ setzt sich aus den Wörtern „(F)ür (U)nnötige (R)echnungs (Z)ettel“ zusammen.
Wunsch: Leute mit Hirn an der Staatsspitze
Franz S. sagte außerdem, dass er gerne Steuern zahle, wenn er die Gewissheit hätte, dass etwas Anständiges damit gemacht würde. Am meisten ärgert ihn, dass ausländische Großkonzerne zwar die Infrastruktur in Österreich nützen könnten, aber hier kaum Abgaben leisten müssten. Die kleinen Unternehmer, wie er, würde die Regierung aber als potenzielle Steuerhinterzieher hinstellen. Selbst wenn er eine Ansichtskarte um einen Euro verkaufte, müsse er dem Kunden eine Rechnung ausstellen. Er wünsche sich Leute mit Hirn an der Spitze des Staates, die nicht nur schauen, dass der eigene Futtertrog voll werde.

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