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Nach türkisem Vorbild greifen auch die Grünen schamlos in den Steuertopf, um ihre Günstlinge zu alimentieren.

24. Juni 2022 / 13:53 Uhr

FPÖ kritisiert enorme Ausgaben des grünen Sozialministeriums zugunsten grüner Werbeagentur

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte am gestern, Donnerstag, abgehaltenen Plenartag im Parlament horrende Ausgaben des grünen Sozialministeriums zugunsten der Werbeagentur „Jung von Matt“. Analog zu Auftragsvergaben türkiser Ministerien ist auch hier weder Notwendigkeit, noch Nutzen der bestellten und gelieferten Leistung wirklich ersichtlich. Was allerdings ersichtlich ist, ist die langjährige, bisweilen auch auch personelle Verquickung des Auftragnehmers mit der grünen Partei.

Bescheidene Leistung für viel Geld

Konkret war im März dieses Jahres die Summe von 287.000 Euro in die Kassen der Agentur geflossen. Ihre Aufgabe war die Erstellung einer Kampagne zur Delogierungs-Prävention. Das Ergebnis für das stolze Salär war im Vergleich überschaubar:

“Wir haben an Leistungen für diese stattliche Summe nicht mehr gefunden als eine einfach gestaltete Homepage, ein YouTube-Video mit rund 200 Aufrufen und ein paar Presseaussendungen“, listete der freiheitliche Generalsekretär die magere Bilanz auf und stellte fest, dass auch das „Klimaministerium“ der grünen Ministerin Leonore Gewessler diese Agentur mit hohen Geldsummen beauftragt habe. Dort wurde die Agentur mit einem Auftragsrahmen von 123.765 Euro für “Corporate Identity” bedacht.

Verdeckte Wahlkampf-Finanzierung?

Werbegelder für ein Projekt, mit dem Menschen finanziell geholfen werden soll – wie krank ist das denn ”, fragte FPÖ-Parlamentarier Christian Hafenecker in seiner Rede im Nationalrat gestern, Donnerstag, in Richtung des verantwortlichen Sozialministers Johannes Rauch (Grüne). Es wäre sinnvoller gewesen, die 287.000 Euro gleich in den Hilfstopf einzuzahlen. Zudem habe die Agentur einen Rahmenvertrag von 30 Millionen Euro bis 2026 erhalten. Hafenecker vermutet in diesem Zusammenhang eine Querfinanzierung der Wahlkampfkosten von Bundespraesident Alexander Van der Bellen.

Grüne unter sich

Eine Vermutung die nicht von ungefähr kommt: „Jung von Matt“ gestaltete nicht nur bereits zahlreiche Kampagnen der Grünen, sondern war 2016 auch für den Bundespräsidenten-Wahlkampf des ehemaligen Grün-Politikers Alexander Van der Bellen verantwortlich, der aktuell als „Kandidat“ verzweifelt um Spenden keilt. Dabei wird er erneut betreut von Martin Radjaby, der 2016 als Geschäftsführer bei „Jung von Matt“ ebenso Van der Bellens Wahlkampfmanager war.

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