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Obwohl er und seine Partei Gewesslers „Klimarat“ überhaupt erst ermöglicht haben, übt ÖVP-Umweltsprecher Joahnnes Schmuckenschlagerr plötzlich heftige Kritik am sündteuren PR-Projekt der grünen Ministerin.

7. Juni 2022 / 09:32 Uhr

Gewesslers Millionengrab “Klimarat” – ÖVP will Mitverantwortung verschleiern

Regulär wären es noch gut zwei Jahre, bis die Wähler ihren möglichen Irrtum korrigieren dürfen und der türkis-grünen Koalition eine Absage erteilen könnten. Nichtsdestotrotz scheint die von Skandalen gebeutelte ÖVP bereits jetzt zu versuchen, zu retten, was noch zu retten ist und versucht, ihre Mitverantwortung für ebenso teure wie nutzlose grün-ideologische Projekte zu verschleiern.
Attacke gegen Gewesslers Klimarat
Diesen Monat wird zum angeblich letzten Mal der dubiose “Klimarat” tagen. Ein millionen Euro teures Prestige-Projekt der grünen Ideologie-Ministerin Leonore Gewessler. Während niemand so genau weiß, was am Ende der Benefit für den Steuerzahler sein soll, stehen zumindest schon jetzt die wahren Gewinner fest: Die PR-Firma des Grünen-Intimus Lothar Lockl, der alleine hunderttausende Euro für seine Dienste einstreifen konnte und weitere Günstlinge aus dem grünaffinen Lager.
Und auf ebendiesen Klimarat schoss letzte Woche ÖVP-Umweltsprecher Johannes Schmuckenschlager Giftpfeile ab, indem er Gewesslers Lieblingsprojekt als “untaugliche PR-Aktion der Ministerin” bezeichnete. Er halte den Klimarat als Institution für absolut untauglich, zitierte der Kurier den Politiker. Denn das Gremium sei in keinster Weise repräsentativ und etwaige Empfehlungen dieses Gremiums hätten für ihn keinerlei Relevanz.
Aha, jetzt plötzlich, nachdem man diese “PR-Aktion” doch mitzuverantworten hat und mit dem jetzigen Finanzminister Magnus Brunner sogar als Staatssekretär im Gewessler-Ministerium vertreten war.
ÖVP will sich aus Verantwortung stehlen
Angesichts dieser Tatsachen ist es für FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch äußerst verwunderlich, dass man den Klimarat nunmehr als ‚untauglich‘ und ‚nicht repräsentativ‘ befindet. Die ÖVP könne sich jetzt nicht hinter dem Vorhang verstecken und so tun, als hätte sie dieses Gremium immer abgelehnt, so der freiheitliche Politiker. Denn dank der ÖVP war es nämlich erst möglich gewesen, dass dieses Gremium Millionen an Steuergeldern verschleudert hat.
Rauch: Gewessler verteilte Millionen an grüne Parteigünstlinge
Die FPÖ habe dieses Pseudo-Gremium von Anfang an abgelehnt, so Rauch in einer Aussendung am gestrigen Montag. Und die letzten Anfragebeantwortungen durch Ministerin Gewessler hätten bisher klar aufgezeigt, dass außer “irrwitzigen Ideen” und “Millionen an Steuergeldern für grüne Parteigünstlinge”, kein nachhaltiger Nutzen entstanden sei.
Es sei daher zu begrüßen, dass nun auch die ÖVP den wahren Zweck dieses Gremiums erkannt habe. Angesichts der geänderten ÖVP-Haltung stehe für Rauch nunmehr fest, dass der Klimarat gescheitert und endgültig Geschichte sei.

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