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Michael Ludwig

SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig glaubt offenbar, mit seinem Maskenzwang plolitisches Kleingeld zu gewinnen.

24. Mai 2022 / 22:31 Uhr

„Ludwig dreht nun völlig durch“: FPÖ über Maskenpflicht in Wien empört

SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig will allen Ernstes auch während des Sommers an der Maskenpflicht festhalten, obwohl diese vom grünen Gesundheitsminister Johannes Rauch per 1. Juni aufgehoben wird. Die FPÖ ist empört, selbst der Koalitionspartner von Ludwig in Wien, die Neos, sind mit dieser Maßnahme „nicht einverstanden“.
„Pandemie“ ist für Ludwig noch nicht vorbei
Ludwig sagte in einem Video auf Twitter, dass die „Pandemie“ für ihn noch nicht vorbei sei und er den „sicheren Weg“, den Wien eingeschlagen habe, weitergehen werde. Dass der Weg wirklich sicherer war als im übrigen Österreich, konnte der SPÖ-Bürgermeister anhand von evidenzbasierten Zahlen noch nie belegen, trotzdem wird er nicht müde, dies ständig zu betonen – es dient ihm als Druckmittel, Maßnahmen gegen die Bevölkerung durchzuführen.

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Nepp: „Wiener Öffis schon ohne Maske eine Qual“
Entgegen der Bundesregierung erlaubt Ludwig also seinen Bürgern nicht, öffentliche Verkehrsmittel ohne Maske zu benutzen oder ohne Mund-Nasen-Schutz in Apotheken zu gehen. Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp tobt deshalb. In einer Aussendung meinte er:

Ab etwa 27 Grad Außentemperatur sind die Wiener Öffis bereits ohne Maske eine Qual, da sie oftmals nicht klimatisiert sind. Mit Maske wird die tägliche Fahrt in die Arbeit und zurück zum unfreiwilligen Saunagang in Berufsbekleidung. Da dient die Maske maximal als Schweißtuch. Die Verlängerung der Maskenpflicht kann nur Köpfen entspringen, die von der Lebensrealität der Wiener keine Ahnung haben.

„Ludwig soll auf Auto und Chauffeur verzichten und Wiener Linien nutzen“
Nepp schlug vor, dass Ludwig und sein SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker auf ihre Autos und Chauffeure verzichten und in den Sommermonaten die Wiener Linien nutzen. Wörtlich sagte Nepp:

Von mir aus können sie sich auch drei Masken gleichzeitig aufsetzen, denn damit ersparen sie sich ihre Saunabesuche. Doch sie sollen die Wiener endlich mit ihrem Maskenfetisch in Ruhe lassen.

Kickl: „SPÖ von allen guten Geistern verlassen“
Auch FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl ging mit Ludwig scharf ins Gericht. Auf Facebook schrieb er:

Die SPÖ ist von allen guten Geistern verlassen. Sie führt in Wien ihren Hardcore-Corona-Kurs fort. Dass die Menschen unter dem Maskenzwang leiden, ist ihnen egal. Offenbar haben Ludwig und Co. so richtig Gefallen daran gefunden, die Menschen weiter zu drangsalieren und zu schikanieren. In keinem anderen europäischen Land muss die Bevölkerung eine derartige Masken-Qual erleben. Wir haben sommerliche Temperaturen, die Infektionszahlen sind am Minimum, keine Überlastung in den Spitälern – und was macht die SPÖ? Sie setzt den Wahnsinn munter fort. Ludwig dreht nun völlig durch – anders kann man das gar nicht bezeichnen!

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Koalitionspartner „nicht einverstanden“
Ludwigs Maskenzwang für die Wiener können selbst die NEOS als Koalitionspartner nicht nachvollziehen. In einer Aussendung sagte die Klubobfrau im Wiener Rathaus, Bettina Emmerling:

Wir NEOS sind mit der Entscheidung des Bürgermeisters nicht einverstanden – sie liegt aber allein in seiner Kompetenz als Landeshauptmann!

Fleckerlteppich in Österreich verärgert Menschen
Ein Fleckerlteppich in Österreich und faktisch nicht erklärbare Maßnahmen würden die Menschen zunehmend verärgern – das könne dazu führen, dass im Herbst allenfalls wieder notwendige Einschränkungen nur noch widerwillig mitgetragen werden würden, so Emmerling.

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