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Milos Zeman und Wladimir Putin in besseren Tagen in der russischen Präsidentschaftskanzlei. Heute nennt Zeman Putin einen „Verrückten“.

13. Mai 2022 / 06:12 Uhr

Tschechien gestattet 103 Staatsbürgern Teilnahme an Ukraine-Krieg

Tschechien hat 103 eigenen Staatsbürgern die Erlaubnis für die Teilnahme am Ukraine-Krieg auf Seiten der Verteidiger gegeben. Staatspräsident Milos Zeman unterzeichnete laut seiner Kanzlei am gestrigen Mittwoch einen Erlass, wonach sich rund hundert freiwillige Soldaten den ukrainischen Truppen anschließen könnten.
Zeman galt einst als Putin-Freund
Zeman war einst einer der engsten Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin innerhalb der Europäischen Union. Nach dem Angriff russischer Truppen auf den Nachbarstaat Ukraine distanzierte er sich jedoch umgehend und nannte Putin einen „Verrückten“.
Freiwilligen-Armee wird immer größer
Nach einem Aufruf des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatten sich bereits kampfbereite Männer aus Polen, Weißrussland, Kanada, den Vereinigten Staaten und Großbritannien bei den ukrainischen Streitkräften gemeldet. Bisher verbot ein Gesetz den Tschechen die Beteiligung an Kriegseinsätzen für fremde Armeen, doch Zeman und dessen Ministerpräsident Petr Fiala beschlossen vor wenigen Wochen, eigene Soldaten, die mit den ukrainischen Truppen in den Krieg ziehen wollen, dafür nicht vor Gericht zu stellen.

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