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„Inflation. Warum das Leben immer teurer wird“ von Andreas Tögel. 104 Seiten. Verlag Frank & Frei, Wien 2022, auch erhätlich im Online-Shop.  

12. Mai 2022 / 15:39 Uhr

Buchtipp: „Inflation. Warum das Leben immer teurer wird“ von Andreas Tögel

Eine beispiellose Kostenlawine rollt über das Land. Die Preise fürs Heizen, Autofahren, Lebensmittel und so ziemlich alles explodieren – ein Ende ist nicht in Sicht. Damit verbunden taucht immer wieder ein Begriff auf: Inflation. Doch, was hat es damit auf sich? Woher kommt sie? Und vor allem: Wer profitiert davon? Antworten auf diese Fragen gibt der österreichische Unternehmer und wirtschaftsliberale Denker Andreas Tögel in seinem neuesten Buch „Inflation. Warum das Leben immer teurer wird“.
Staat & Regierung als Verursacher und Profiteure der Inflation
Ausgehend von einem Überblick über die unterschiedlichen Begriffsdefinitionen und einem historischen Exkurs über die Geschichte des Geldes von der Antike bis in die Gegenwart führt der Autor den Kaufkraftverlust vor allem auf die stetige Vermehrung der Geldmenge zurück. Staaten, Regierungen und Zentralbanken würden ihr Monopol über die Währungen dazu nutzen, durch das seit Beginn der Corona-Maßnahmen aus dem Ruder gelaufene Drucken ungedeckten „Fiat“-Geldes ihre Schuldenpolitik zu finanzieren – auf Kosten der Bürger. Denn die Folge davon sei, dass das Geld immer mehr an Wert verliere und dementsprechend auch an Kaufkraft. Das wiederum spüren die Konsumenten in Form der Teuerung.
Exzessive Geldmengen-Ausweitung als Dilemma
„Was auch immer sie in der gegenwärtigen Lage tun, wird unvermeidlich Schaden stiften“ , schlussfolgert Tögel und zeichnet zwei Handlungs-Szenarien, zu denen die Regierungen und Zentralbanken greifen könnten: einerseits ein Ende der Inflationspolitik durch eine Anhebung der Zinsen, was Pleiten von Banken und Unternehmen bis hin zu Staaten nach sich ziehen würde, oder eine Fortsetzung der expansionistischen Geldpolitik mit Hyper-Inflation und Wohlstandsverlust als Folge, was mit einem Vertrauensverlust in die Papierwährungen einhergehen würde.
Zweiteres prognostiziert Tögel als wahrscheinlichste Option und sieht damit auch die bürgerliche und wirtschaftliche Freiheit des Einzelnen bedroht. Als Indizien dafür werden die „Great Reset“-Pläne des Weltwirtschaftsforums (WEF) von Klaus Schwab, die „Green Deal“-Politik von EZB-Chefin Christine Lagarde sowie der Europäischen Union angeführt. Folgerichtig plädiert der Autor für ein Ende des Geld-Monopols der Europäischen Zentralbank und für die Schaffung eines freien Geldmarktes.
Gelungenes Werk zu aktuellen Entwicklungen
„Inflation. Warum das Leben immer teurer wird“ ist jedem zu empfehlen, der sich tiefergründig und abseits der Mainstream-Erklärversuche näher damit befassen will, warum aktuell die Dinge so laufen, wie sie laufen. Autor Tögel versteht es dabei, auf 104 Seiten komplexe ökonomische und fiskalpolitische Zusammenhänge lebhaft zu erklären und mit Mythen, die vom polit-medialen Establishment stets als unverrückbare Wahrheiten dargestellt werden, aufzuräumen.
„Inflation. Warum das Leben immer teurer wird“ von Andreas Tögel. 104 Seiten. Verlag Frank & Frei, Wien 2022, auch erhätlich im Online-Shop.  

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