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Lueger war einer der bedeutensten Politiker der Vorgängerpartei der heutigen Volkspartei. Die traut sich aber nicht, sich für ihn stark zu machen.

3. Mai 2022 / 17:46 Uhr

Karl-Lueger-Platz soll wieder einmal umbenannt werden

Nach dem überraschenden Tod des linksliberalen Musikanten Willi Resitarits, fordern Linke den Karl-Lueger-Platz in der Wiener Innenstadt nach dem Burgenlandkroaten zu benennen.
Klenk wie immer ganz vorne mit dabei
Wenig überraschend ist einer der prominentesten Befürworter dieser Aktion der linke Journalist Florian Klenk. Der Falter-Chefredakteur postet auf seiner Facebook-Seite: „Den Dr. Karl Lueger Platz in den Dr. Kurt Ostbahn Platz umbenennen. Das wäre so mein Wunsch.“ Tausende seiner Fans sehen das offenbar genauso und klicken darunter auf „Gefällt mir“. In der Vergangenheit haben linke „Aktivisten“ schon eine Umbenennung des Dr-Karl-Lueger-Ring in Universitätsring erreicht, nun sollen sein Platz und die dortige Statue, die bereits oftmals verschandelt wurde, weichen.
Lueger einer der größten Staatsmänner unseres Landes
Lueger war vor mehr als hundert Jahren Bürgermeister Wiens. Dabei konnte er Wien als Hauptstadt der Monarchie innerhalb weniger Jahre zu einer der zentralen Weltmetropolen, vergleichbar mit der Bedeutung des heutigen London oder New York, umbauen. In erster Linie setzte er dabei auf einen Ausbau der Infrastruktur, wie der Wasserversorgung, von der Einwohner bis heute profitieren. Wegen seiner Bedeutung für die Entwicklung Wiens zu einer modernen Großstadt einerseits und Antisemitismusvorwürfen andererseits kommt es seinetwegen bis heute zu heftigen Kontroversen.

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