Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Baustelle

Mittlerweile erreichen Inflationsraten pro Monat Werte, wie früher erst nach einem Jahr – zu sehen schon am Bauwesen im März.

24. April 2022 / 10:41 Uhr

Baukosten haben binnen vier Wochen erneut massiv zugelegt

Das Bauwesen ist stark preissensibel; Kostenerhöhungen bei Energie und Rohstoffen treffen dort sehr früh ein. Die Entwicklung am Bau ist daher immer auch ein Wegzeiger für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.
4,6 Prozent Teuerung in einem Monat
Und die steht auf: Teuerung, denn die Preise gehen durch die Decke. Besonders betroffen sind für Holz, Polystyrol und Schaumstoffplatten.
Deshalb erhöhte sich der Baukostenindex für Wohnhaus- und Siedlungsbau im Vergleich zum Vorjahresmonat um gigantische 15,2 Prozent, wie die Statistik Austria mitteilte. Gegenüber dem Vormonat Februar stieg der Index um 4,6 Prozent – das ist eine gewaltige Teuerung binnen vier Wochen!
Noch stärkere Teuerung im Tief- und Brückenbau
Bei den Tiefbausparten schlugen sich vor allem die Preisanstiege bei bituminösem Mischgut sowie Diesel und Treibstoffen nieder, im Brückenbau bei Stahlprodukten. Der Brückenbau kostete im März um 20,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an, der Straßenbau um 21,6 Prozent und der Siedlungswasserbau um 15,5 Prozent.
Binnen vier Wochen betrug die Teuerung beim Straßenbau 9,2 Prozent, beim Brückenbau 7,4 Prozent und beim Siedlungswasserbau 5,1 Prozent.

Voriger / nächster Artikel

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

30.

Nov

18:26 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player