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Investieren in Kryptowährungen, denn Bitcoin bringen doch eine ganze Menge Geld?

20. April 2022 / 08:48 Uhr

Nie mehr finanzielle Sorgen

Nie mehr finanzielle Sorgen. Wie wunderbar und zugleich unwahrscheinlich klingt das doch. Du müsstest dir nie wieder Gedanken darüber machen, wie du deine Miete oder Hypothek bezahlst, du könntest dein Leben ganz nach Gusto gestalten und würdest nur noch arbeiten, wenn du gerade Lust dazu hast. Neugierig geworden? Vielleicht denkst du, dass du bereits weißt, wie du dieses Ziel erreichen kannst – durch das Investieren in Kryptowährungen, denn Bitcoin bringen doch eine ganze Menge Geld?! Möglich ist es – wenn alles gut geht. Entscheidest du dich dafür, in Kryptowährungen zu investieren, um dir eine sorgenfreie Zukunft zu ermöglichen, nimmst du erhebliche Risiken in Kauf. So kann der stattliche Betrag, den du heute investierst, in 40 Jahren kaum mehr etwas wert sein. Kurzum: Auf diesem Weg hast du nur eine sehr geringe finanzielle Sicherheit. Das Gleiche gilt übrigens für das Investieren in Gold. Obwohl Gold seit jeher als stabile Wertanlage gilt, schwanken die Preise heute und der Goldpreis des kommenden Jahres ist kaum sicher vorherzusehen. Doch wie kannst du es dann schaffen, in einen von finanziellen Sorgen freie Zukunft, in die finanzielle Unabhängigkeit zu starten?
Finanzielle Unabhängigkeit
Zunächst sollten wir klären, was unter dem Begriff der finanziellen Unabhängigkeit genau zu verstehen ist. Sehr einfach lässt das Konzept sich wie folgt zusammenfassen: Hast du die finanzielle Unabhängigkeit erreicht, befindest du dich an einem Punkt in deinem Leben, an welchem dein monatliches passives Einkommen deine Fixkosten übersteigt. Du verdienst dann also mehr oder minder automatisch jeden Monat Geld, ohne aktiv dafür arbeiten zu müssen – und von diesem Geld bleibt auch nach Abzug der Miete, der Kosten für Einkäufe und Abokosten noch etwas übrig. Finanzielle Unabhängigkeit ist damit nicht zwingend gleichbedeutend mit dem Privatier-Status: Sie bedeutet nicht, dass du zwingend deine Arbeit aufgibst und dich zurücklehnst. Obwohl dein passives Einkommen ausreicht, um all deine Ausgaben zu decken und dein Leben zu bestreiten, kannst du selbstverständlich weiterhin berufstätig sein, wenn es dich glücklich macht. Gekennzeichnet ist die finanzielle Unabhängigkeit also vor allem dadurch, dass du nun völlig frei selbst darüber entscheiden kannst, was du tun willst.
Anders leben
Klingt gut, aber wie schaffst du das? Mit FIRE entsteht eine neue Bewegung, die sich aus Menschen zusammensetzt, die darauf zielen, die finanzielle Unabhängigkeit so schnell wie möglich zu erreichen. Sie versuchen, in der Gegenwart so minimalistisch und günstig wie möglich zu leben, um das dadurch eingesparte Geld investieren zu können. Einfach ausgedrückt: Je sparsamer du lebst, desto mehr Geld sparst du an; und je mehr Geld du ansparst, desto mehr kannst du investieren. Hierbei wiederum gilt: Je mehr du investierst, desto eher kannst du die finanzielle Unabhängigkeit erreichen.
Das klingt vielleicht sehr simpel, bedeutet in der Praxis jedoch, dass du kein gesamtes Leben umkrempeln musst. Im Restaurant essen, Urlaub in tropischen Gebieten oder das Abo im Fitnessstudio sind Geschichte, sobald du dich der FIRE-Bewegung anschließt. Du lebst minimalistisch, bis du finanziell unabhängig bist. Wann dieser Moment eintritt, ist dabei unterschiedlich – für manche schon mit 30, für andere erst mit 55. Du musst also einiges aufgeben, bekommst letztlich aber auch einiges zurück.
Sei einmal vollkommen ehrlich: Klingt eine Zukunft ohne finanzielle Sorgen nach der Lektüre dieses Artikels noch immer so erstrebenswert?

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