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Die Autoschlangen bei der Einreise in die Ukraine sind mittlerweile länger als auf der Ausreisespur, wie hier an einem Grenzübergang zu Rumänien.

29. März 2022 / 16:01 Uhr

Gutes Zeichen: Immer mehr Ukrainer kehren wieder zurück

Seit Kriegsbeginn am 24. Februar sollen 3,9 Millionen Ukrainer ihre Heimat verlassen haben. Die meisten fuhren nach Polen, das laut offiziellen Angaben 2,3 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland aufgenommen hat, und fanden Unterschlupf bei Verwandten.
Im Krebsgang
Doch immer weniger verlassen das Land und die Tendenz ist weiter fallend. Und zwar bereits seit dem 8. März. Und der Trend kehrt sich um: Viele kehren in ihr Heimatland zurück.
So verzeichnet allein der polnische Grenzschutz 510.000 Ukrainer aus dem Ausland, die zurückgekehrt sind. Die Mehrheit, so der Sprecher der Grenzpolizei, Andrij Demtschenko, gegenüber der Welt, seien Männer. Die Mutmaßung liegt nahe, dass sie aus patriotischen Gründen zurückkehrten, um für die eine, aber auch die andere Seite zu kämpfen.
Lange Autoschlangen bei Einreise
Doch seit dem vergangenen Wochenende machen sich immer mehr Frauen mit Kindern und Alten auf den Weg nach Hause. So sind die Autoschlangen bei der Einreise in die Ukraine mittlerweile länger als bei der Ausreise.
Die Menschen scheinen wahrgenommen zu haben, dass die Russen keine bewohnten Siedlungen angreifen (Mariupol ausgenommen, wo sie auf Asow und dessen Kampftaktik, sich in den zivilen Wohngegenden zu verschanzen und von dort aus zu schießen, verweisen). Die Lage im Großteil des Landes ist ruhig, nur wenige Städte im Osten sind umkämpft.

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