Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Der Sieg eines Transgender-Sportlers bei einem wichtigen Schwimmwettbewerb trifft in den USA auf heftige Kritik beim Publikum und im rechten Lager.

USA

20. März 2022 / 14:03 Uhr

Publikum entsetzt: Mann in Hormontherapie gewinnt Meisterschaft im Frauenschwimmen

Als William Thomas geboren, konnte der US-Amerikaner in der Welt des Schwimmens nur wenige sportliche Erfolge vorweisen. Seitdem William Thomas aber als Frau bei Wettbewerben antritt, dominiert Lia Thomas das Schwimmen – und die Medien.
Trans-Frau Thomas biologischen Frauen überlegen
Thomas ist gerade für die Frauenmannschaft der Universität Pennsylvania angetreten und gewann dort den nationalen Meistertitel der College-Schwimmmeisterschaften in der Disziplin des 500-yard-Freistilschwimmens.
Dass Thomas, der erst vor kurzem seinen Geschlechtseintrag ändern ließ, bei den Frauen antreten durfte, kam jedoch weder bei den anderen Schwimmerinnen, noch bei den Zuschauern gut an: Thomas befindet sich zwar in einer Hormontherapie, ist den Frauen des Wettbewerbs durch seine männliche Anatomie jedoch noch weit überlegen.
Publikum feierte Zweitplatzierte als Siegerin
Dass Transgender-Sportler an Wettbewerben für Frauen teilnehmen dürfen, ist auch in den Vereinigten Staaten mehr als umstritten – das zeigte sich auch daran, dass Thomas‘ Sieg und die aufgestellte Rekordzeit vom Publikum kaum gewürdigt wurde: Der Applaus der Zuschauer galt vor allem den zweit-, dritt- und viertplatzieren Emma Weynant, Erica Sullivan und Brooke Forde.
Auch Caitlyn Jenner, selbst als Mann geboren und ehemaliger Leichtathletik-Olympiagewinner, zeigt sich kritisch und ruft dazu auf, Frauen zu unterstützen, um faire Wettkämpfe zu ermöglichen. Auch von der AfD kam Ablehnung: Beatrix von Storch erinnerte an den Bundestags-Abgeordneten Markus Ganserer, um den es nach einer Rede der AfD-Politikerin im Bundestag heftige Diskussionen gab.

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Rechte Frauenrechts-Aktivistinnen: Frauen werden diskriminiert
Wie Marca.com berichtet, zeigen sich auch amerikanischen Frauenrechts-Aktivistinnen entsetzt über Thomas‘ Sieg: Wie Annabelle Rutledge, Chefin der christlichen Organisation „Concerned Women for America“ sagte, würde der Sieg des Trans-Sportlers bedeuten, dass Frauen von einem Mann verdrängt würden und die zweitplazierte Weynant eigentlich die wahre Siegerin des Wettbewerbs sei. Ähnlich äußerte sich auch Kellie-Jay Keen von der Organisation „Standing for Women“ gegenüber Fox News:

„There’s a man, called Will Thomas, who’s changed his name to Lia Thomas, who is competing in women’s swimming,“
(Da ist ein Mann namens Will Thomas, der seinen Namen in Lia Thomas geändert hat, der sich jetzt im Frauenschwimmen misst.)

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