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Auch vor Rettungssanitätern im Einsatz machen die umstrittenen Greenpeace-Aktionen nicht halt.

17. März 2022 / 20:22 Uhr

Keine Entschuldigung: Greenpeace-Aktivisten blockieren Krankenwagen

Mit einer Blockade-Aktion hat die Öko-Organisation Greenpeace am Dienstag einen Krankenwagen im Einsatz blockiert: Bei der gefährlichen Aktion hatten sich die Greenpeace-Demonstranten vor einer Öl-Raffinerie im Mecklenburg-Vorpommerischen Schwedt mit Fässern vor einem Zebra-Streifen versammelt, offensichtlich, um Angestellte der Raffinerie vom Weg zur Arbeit abzuhalten.
Ökos blockierten Rettern mit Fässern den Weg
Videos auf „Twitter“ zeigen, wie der Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene vor den Greenpeace-Anhängern und ihren Fässern zum Stehen kommt – schließlich sieht man die Sanitäter, Polizeibeamte und augenscheinlich auch einige der Öko-Protestler, die die schweren Fässer aus dem Weg räumen, der Rettungswagen kann danach endlich seinen Weg zum Einsatzort fortsetzen.
https://twitter.com/Erdkadse/status/1504045080839081986?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1504045080839081986%7Ctwgr%5Ehb_0_8%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.tichyseinblick.de%2Fdaili-es-sentials%2Fgreenpeace-versperrt-krankenwagen-den-weg%2F
Hintergrund der potentiell lebensgefährlichen Protest-Aktion, die stark an die Besetzung der Berliner Autobahn A100 durch Anhänger der Bewegung „letzte Generation“ vor wenigen Wochen erinnerte, war nach Angaben von Greenpeace der Krieg in der Ukraine, der durch den deutschen Import von russischer Energie finanziert werde:

Deutschland finanziert mit seiner fossilen Abhängigkeit Putins Krieg mit. Stoppt die Ölimporte.

Keine Entschuldigung für gefährliche Aktion
Ein Einsehen scheint es bei den grünen Demonstranten nicht zu geben: Wie Greenpeace später auf „Twitter“ lapidar mitteilte, habe die Blockade an einer von mehreren Straßeneinfahrten/-ausfahrten der Raffinerie stattgefunden, außerdem seien die Demonstranten dabei behilflich gewesen, den Rettern den Weg freizumachen. Eine Entschuldigung für die gefährliche Aktion der „Aktivist:innen“ ist wohl nicht mehr zu erwarten.

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