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Vorsitzender der Jugendpartei, Stadtrat, Vize-Fraktionschef – eine steile Karriere hat der junge Afrikaner bei den Sozialisten in Bern hingelegt. Jetzt dürfte das Mandat von Mohamed Abdirahim bald frei werden.

12. März 2022 / 12:58 Uhr

Vorzeige-Migrant aus Afrika: Ausbildung, Studium, Job – alles frei erfunden

Er galt als Vorzeige-Migrant: Mohamed Abdirahim aus Afrika hat es mit seinem hervorragenden Lebenslauf und der Unterstützung der Einwandererlobby daher auch weit gebracht und eine steile Karriere hingelegt.
Aufstieg zum Vize-Fraktionschef
So erhielt der „Queeraktivist“ nicht nur ein Mandat für die Sozialdemokratische Partei (SP) im Berner Stadtrat, nein, er wurde auch gleich Vize-Fraktionschef. Ein klares Zeichen der Willkommenskultur.
Und so kümmert er sich jetzt mit einem üppigen Politikergehalt abgesichert um die „Gleichstellung von Menschen – wie zum Beispiel die zwischen Mann* und Frau*, die zwischen Migrant*innen und Schweizer*innen und die der Menschen, die sich im LGBTI*-Spektrum bewegen“.
Integriert in linke Wunschvorstellung
Doch leider müssen die linken Willkommensklatscher, die ihn in diese Position gehievt haben, jetzt eine Klatsche einstecken, denn Abdirahim hat es mit seinen Integrationsbemühungen doch nicht so ernst genommen, wie die drittgrößte Schweizer Tageszeitung Berner Zeitung aufdeckte.
Weder hat der gute „Flüchtling“ jemals studiert, noch irgendwann als Jugendarbeiter gearbeitet, wie er jahrelang behauptete. Alles frei erfunden: seine Ausbildung zum Kindererzieher, sein Studium der Psychologie und Pädagogik und seine Arbeit als Jugendarbeiter.
Gelungen ist ihm jedoch die Integration in die linke Wunschvorstellung vom „edlen Migranten“, der dem Aufnahmeland Dankbarkeit und Nutzen stiftet.
Fehlender Mut als Entschuldigung
Auf Nachfrage argumentierte der vormalige Vorzeige-Einwanderer, dass er zwar ein Praktikum als Kindererzieher absolvierte, die Ausbildung aber aus gesundheitlichen Gründen nicht habe beginnen können. Und er habe nicht den Mut gehabt, mit dieser „gesellschaftlich stigmatisierten Situation“ offen umzugehen. Selbstverständlich hätte er die Lügen nicht verbreitet, „um bei den Wählerinnen und Wählern besser dazustehen“.
Die Sozialdemokraten bedauern. Über Konsequenzen ist (noch) nichts bekannt.

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