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In der ukrainischen Botschaft in Berlin ist man außer sich. Ein hochrangiger deutscher Militär hat es gewagt, dem allgemeinen Meinungs-Diktat zu widersprechen.

25. Jänner 2022 / 00:30 Uhr

„Schockierter“ Botschafter durch Vizeadmiral-Aussagen an NS-Zeit erinnert

Nach den pro-russischen Aussagen des Generalinspekteurs der Deutschen Marine, Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach, ist dieser zurückgetreten. Die Botschaft der Ukraine in Berlin tobt deshalb und zeigt sich „schockiert“ und an das Dritte Reich erinnert. Sie fordert weitere Konsequenzen.
Aussagen erinnern ihn an Nazi-Besatzung
Wie die Bild berichtet, verkündete der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk, dass Schönbach

die gesamte ukrainische Öffentlichkeit in einen tiefen Schock versetzt habe.

Doch damit nicht genug – Melnyk packt zusätzliche die „Nazi-Keule“ aus:

Die Ukrainer fühlten sich bei dieser herablassenden Attitüde unbewusst auch an die Schrecken der Nazi-Besatzung erinnert […] deutsche Arroganz und Größenwahn, mit denen einer der hochrangigsten Köpfe der Bundeswehr von einer heiligen Allianz mit Kriegsverbrecher Putin und einem deutsch-russischen modernen Kreuzzug gegen China träumt.

Für Waffenlieferungen sind Deutsche gut genug
Melnyk reicht der Rücktritt Schönbachs jedoch nicht aus. Er fordert weitere Konsequenzen. Wie die genau aussehen, hat er nicht direkt genannt. Doch gleichzeitig erneuerte er Forderungen gegenüber Deutschland nach Waffen und Munition für einen möglichen Krieg gegen Russland. Wenn die Deutschen geben sollen, sind sie also anscheinend nicht arrogant und größenwahnsinnig, sondern gut genug.
Schönbach musste Posten räumen
Vizeadmiral Schönbach hatte in einer Rede gewagt, die reale Faktenlage anzuerkennen und beschrieben, dass die Krim für die Ukraine verloren sei. Auch forderte er Respekt für den russischen Präsidenten Wladimir Putin und sprach davon, dass es nötig sei, diesen in eine Allianz gegen China einzubinden. Wie unzensuriert berichtete, musste Schönbach nach diesen Aussagen mehr oder weniger freiwillig seinen Posten räumen.
Erinnerungen an erzwungenen Maaßen-Rücktritt kommen auf
Der Fall erinnert an den Ex-Chef des deutschen Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, der im September 2018 gehen musste, weil er es gewagt hatte, die angeblichen “Hetzjagden” Rechter auf Ausländer in Chemnitz zu bezweifeln, weil sie eben durch nichts belegt waren. Tatsächlich gibt es bis heute keinen Beweis für solche “Hetzjagden”.
Sehr wohl bewiesen ist der damalige Totschlag und die schwere Körperverletzung an Deutschen durch einen Syrer, der 2019 dafür zu neun Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden war. Diese Tat war es, die Unruhen und Demonstrationen in Chemnitz (aber keine “Hetzjagden”) entfacht hatten. Maaßen hatte also recht gehabt – aber “Mutti” Merkel und ihr ergebene Medien hatten eine andere Stoßrichtung vorgegeben.
 

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