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Corona-Demo / Christian Kozak

Der Grazer Stadtrat Chritian Kozina von den Grünen stellt sich auf die Seite der Impfzwang-Gegner und überlegt, ob er im Namen einer Partei weiterarbeiten kann, “die eine solche Gesundheitspolitik betreibt”.

22. Jänner 2022 / 10:00 Uhr

Grüner Stadtrat überlegt Parteiaustritt: „Spaltung der Gesellschaft geht von Bundesregierung aus“

Der Stadtrat der Grünen in Graz, Christian Kozina, überlegt wegen der Impfpflicht einen Parteiaustritt. Einen Tag vor dem Beschluss im Nationalrat, am Mittwoch, 19. Jänner, schrieb Kozina am Ende seines Postings auf Facebook:

….Ich weiß allerdings nicht, ob ich das weiter im Namen einer Partei tun kann, die eine solche Gesundheitspolitik betreibt. Ich bin gespannt, was morgen im Nationalrat passiert …

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Was dann im Parlament passiert ist, hat bestimmt nicht nur ihn, sondern auch die Mitglieder der Initiative „Grüne gegen Impfpflicht und 2G“ sowie hunderttausende Menschen in Österreich geschockt. Wie berichtet, wurde das Impfpflichtgesetz mit 137 zu 33 Stimmen beschlossen.
Bundespartei für Ursprung der Spaltung verantwortlich
In einem Interview mit Heute legte Kozina dann gegen seine eigene Partei nach. Auf die Frage, wer für die Spaltung in der Gesellschaft verantwortlich sei, „Ihre Bundespartei, die eine Impfpflicht einführt, oder FPÖ-Chef Herbert Kickl“, sagte der grüne Stadtrat:

Ganz generell muss man jedoch sagen, dass der Ursprung dieser Spaltung bei der 2G-Regel und der Impfpflicht liegt.

Einführung der Impfpflicht medizinisch unsinnig
Noch deutlicher drückte es Kozina in seinem Posting aus:

Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ist also – genauso wie die 2G-Regel – medizinisch unsinnig und im Sinne der Verfassung unverhältnismäßig. 20% der Erwachsenen einfach einmal zu bestrafen ist auch weder durchsetzbar noch administrierbar. Es treibt nur die Spaltung der Gesellschaft noch weiter voran und führt zu einem noch größeren Vertrauensverlust in die Demokratie.

Seinen Impfstatus wollte Christian Kozina gegenüber Heute übrigens nicht bekanntgeben. „Das ist Privatsache“, sagte er wohl zurecht.

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