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Peter Ebner / Stall im Mölltal

SPÖ-Bürgermeister Peter Ebner erlitt einen Impfschaden, weshalb die Bürger von Stall im Kärntner Mölltal skeptisch gegenüber dem Stich sind.

10. Januar 2022 / 12:24 Uhr

SPÖ-Bürgermeister nach erlittenem Impfschaden: „Werde keinen Bürger zur Impfung animieren“

Die Gemeinde Stall im Mölltal, Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten, sei Österreichs Schlusslicht bei Impfungen, berichtete der ORF. Warum das nur die halbe Wahrheit ist, erzählte SPÖ-Bürgermeister Peter Ebner unzensuriert.
Mit Genesenen 71 Prozent gegen Virus geschützt
Tatsächlich sind in Stall laut Auswertung der Impfdaten des Gesundheitsministeriums nur 46 Prozent der 1.500 Bewohner geimpft. Kärntenweit sind es 71 Prozent. Bürgermeister Peter Ebner (SPÖ) ärgert sich über die zum Teil falsche Darstellung in den Medien. Denn keiner würde schreiben, dass es inklusive Genesenen 71 Prozent sind, die gegen das Coronavirus geschützt seien.
„Konnte alleine nicht einmal aufs Klo gehen“
Die vergleichsweise niedrige Impfquote führt Ebner auf seine persönliche Situation zurück. Gegenüber unzensuriert sagte er:

Ich habe mich am 12. Juli des Vorjahres mit Johnson & Johnson impfen lassen, weil es geheißen hat, dass dieser Impfstoff länger hält. Drei Wochen später hatte ich die ärgsten Gesundheitsprobleme. Ich konnte kaum mehr gehen. Wäre meine Frau nicht da gewesen, hätte ich nicht einmal aufs Klo gehen können.

Nach Impfung auf die Intensivstation
Der Gesundheitszustand habe sich bis heute zwar gebessert, Probleme gäbe es aber dennoch. Allerdings würden die Ärzte nichts finden. Ebner sagte weiter:

Wenn es dem Bürgermeister nach einer Impfung so schlecht geht, spricht sich das in der Gemeinde natürlich herum. Dann überlegt es sich der eine oder andere schon, ob er sich das Jaukerl holt. Andere Gemeindebürger mussten nach der Impfung sogar auf die Intensivstation.

Wenig Infizierte in Stall
Daher werde er niemals einen Bürger zur Impfung animieren, sagte der SPÖ-Bürgermeister. Die Möglichkeit für den Stich sei aber ausreichend vorhanden. Der Arzt in der Gemeinde würde Impfungen durchführen, außerdem stehe an gewissen Tagen auch ein Impfbus zur Verfügung.
Die derzeitige Coronavirus-Situation bezeichnete Ebner in seiner Gemeinde als „gut“. Er schätzte, dass ein bis zwei Prozent infiziert seien.

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