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Schweden Corona-Krise

Schweden ließ sich von der Hysterie rund um das Coronavirus nicht ins Bockshorn jagen – und erntet jetzt die Früchte dafür.

22. Dezember 2021 / 14:35 Uhr

Sonderweg bestätigt sich: Mehr Freiheit bei weniger Corona-Toten als in Österreich

Schweden geht seit Auftauchen des Coronavirus einen eigenen Weg. Statt auf „Lockdowns“, Kontaktverbote und Schulschließungen setzte man auf Empfehlungen und Schutz der Risikogruppen – und einen entspannten Umgang mit der neuen Widrigkeit.
Mainstream mit Schelte
Noch im Frühsommer ereiferten sich die Mainstream-Medien und sprachen davon, dass der Sonderweg „gescheitert“ wäre, die Strategie Schwedens „nicht aufginge“, Schweden mit vielen Corona-Toten einen „teuren Preis“ für seinen vermeintlich lockeren Umfang mit Covid-19 bezahle.
Dem widersprechen die aktuellen Zahlen: Nicht nur, dass die Sieben-Tage-Inzidenz niedrig ist und von einer „vierten Welle“ nicht die Rede sein kann, zeigen auch die Zahlen von Worldometers, dass mit Stand heute, Mittwoch, in Schweden pro Einwohner inzwischen weniger Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben sind als in Österreich. Österreich kommt laut dieser Statistik auf 1.494 Corona-Tote pro Million Einwohner, Schweden auf 1.492.
Freiwilligkeit vor Zwang
Und Schweden bleibt bei seinem Kurs. Weil die kalte Jahreszeit nun einmal viele Virenkrankheiten hervorruft, führte Stockholm am 1. Dezember unerwartet streng die „1G-Regel“ für Großveranstaltungen ein, wie die Salzburger Nachrichten berichteten. Allerdings ist die Befolgung dieser Regel freiwillig! Es reicht auch, wenn der Veranstalter darauf achtet, dass die Besucher genügend Abstand halten können.
Und seit 6. Dezember gelten neue „Verschärfungen“: Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich impfen zu lassen und möglichst zu Hause zu bleiben sowie den Kontakt mit älteren Menschen und Risikogruppen zu vermeiden. Auch hier: Empfehlungen statt Zwang.

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