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Die neue Bauministerin Geywitz gibt sich gerne lautstark als linke Feministin, doch in Wirklichkeit vertritt sie hochkapitalistische Positionen.

20. Dezember 2021 / 14:46 Uhr

Bauministerin Geywitz: Laut Feministin, still Freund der Rüstungsexporte

Nach dem großen Medienrummel um die „Ampel“-Koalition kehrt nun langsam Ernüchterung in Deutschland ein. Denn nun wurden Details aus Ministerpostenbesetzung und Koalitionsvertrag bekannt. Unzensuriert wird dabei umfassend analysieren, was mit der “Ampel” auf ganz Deutschland zu kommt. Heute nehmen wir die neue Bauministerin Klara Geywitz unter die Lupe.
Sieht sich klar als Feministin
Nach außen hin gibt sich die Potsdamerin gerne als Kämpferin für Frauen und Minderheiten. Wie die Zeit berichtete, sieht sich Geywitz klar als Feministin. „Feministische Themen“ in der Politik lägen ihr am Herzen. So besorge es sie zum Bespiel sehr, dass die Menschen in den östlichen Bundesländern keine „Gender-Sprachsensibilität“ hätten:

In Ostdeutschland gibt es nicht diese Sensibilität für Sprache, hier kann es Ihnen passieren, dass Frauen sich heute noch vorstellen mit dem Hinweis: Ich bin Lehrer, ich bin Ingenieur – und gar nichts dabei finden. Aber von westdeutschen Frauen haben wir gelernt, dass eine bewusste Sprache wichtig ist, um auch etwas in Köpfen zu verändern.

Frau Geywitz hat anscheinend noch nie vom seit Jahrhunderten in der deutschen Sprache üblichen generischen Maskulinum gehört, gemäß dem (und gemäß der gültigen deutschen Rechtschreibung) es eben männliche und weibliche Lehrer, Ingenieure etc. gibt – ganz ohne sprachliche Gender-Verrenkungen.
Wie Der Tagesspiegel berichtete, ist Geywitz auch für ein „Paritätengesetz“, das eine Frauenquote in Parlamenten von 50 Prozent vorschreiben würde. Offensichtlich will sie lieber Quotenfrauen als solche, die sich ihre Position aufgrund von Qualifikation auch tatsächlich verdient haben.
In Wirklichkeit kapitalistische Positionen
Hinter den großen Tönen typisch linksliberaler Zeitgeist-Politik zeigen Geywitz‘ Taten jedoch ein anderes Bild. So ist sie in kapitalistischer Manier klar für die umstrittenen Rüstungsexporte Deutschlands. Deutschland gehört zu einem der größten Rüstungsexporteure der Welt. In zahlreichen Kriegen und Krisenregionen werden Staaten beliefert. So wurden zum Beispiel, wie Quwa berichtete, im Jahr 2016 an das absolut regierte Emirat Katar 100 Leopard II-Panzer, die als beste Kampfpanzer der Welt gelten, geliefert. Die Begründung von Geywitz für ihre Befürwortung der Waffenexporte ist argumentativ auf dem Niveau eines Schulkindes. Wie web.de berichtete, sagte sie dazu:

Wenn wir die Waffen nicht exportieren – nach strengen Kriterien –, dann werden es andere machen.

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