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Mit einem „Lichtermeer“ wollte man ein großes Zeichen setzen (Symbolbild) – es war aber nur eine bescheidene Versammlung.

20. Dezember 2021 / 01:58 Uhr

Deutlich weniger bei „Lichtermeer“ als bei Corona-Demo

Regierung und etablierte Medien warben offensiv damit, an einem „Lichtermeer“ teilzunehmen. Die Veranstaltung sollte ein „Gegenpol“ zu den Demonstrationen gegen die Regierung sein. Doch selbst der Staatssender ORF muss zugeben: Es waren deutlich weniger Teilnehmer dort als auf den Corona-Demonstrationen.
Bei Corona-Demos Zehntausende mehr
Wie der ORF berichtet, waren bei der Versammlung rund 30.000 Personen anwesend. Bei der letzten „Mega-Demo“ gegen die Regierungsmaßnahmen waren hingegen allein in Wien mindestens 44.000 Menschen anwesend – und das sind nur die Zahlen von etablierten Medien und der Exekutive. Gleichzeitig waren jedoch damals, wie unzensuriert berichtete, zusätzlich in den Bundesländern viele tausende Menschen auf den Straßen.
Alles nur Inszenierung?
Außerdem dauerte die Veranstaltung „Licht im Dunkeln“ nur rund 15 Minuten. In dieser Viertelstunde hoben die Teilnehmer ihre (mit viel elektrischer Energie unnötig aufgeladene) Telefone mit eingeschaltetem Licht hoch. Somit wurden medienwirksame Bilder erzeugt. Durch die Kürze der Veranstaltung muss der Eindruck entstehen, dass den Veranstaltern nur die Inszenierung wichtig war.

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