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Ein Unzensuriert-Leser berichtet über seine überstandene Covid-Erkrankung und erklärt, wieso er sich trotzt Strafandrohung nicht impfen lassen wird.

17. Dezember 2021 / 11:41 Uhr

Impffrei auch nach erlebter Covid-Erkrankung

Ich bin 56 Jahre alt. Bin 80 Prozent invalid aufgrund verschiedener Gebrechen, die ich teilweise schon ab Geburt habe.
Meine Pension beträgt 945 Euro.
Eine Leser berichtet von seiner Corona-Erkrankung
Ich habe seit längerer Zeit auch noch psychische Probleme. Hauptsächlich Alpträume. Ich werde da im Traum festgehalten von mehreren „Pflegern“, und es wird mir eine Zwangsinjektion verabreicht. Wenn ich dann aufwache, bekomme ich fast keine Luft mehr und habe Herzrasen.
Angst kann mir die Politik keine mehr machen.
Ich hatte am Dienstag den 30. November mittelschwere Symptome im Bereich der Bronchien.
Am Mittwoch bekam ich Fieber. Ich machte einen „Antigen-Test“ der anzeigte, dass ich Covid-19 habe. Die Symptome wurden stärker. Ich konnte nichts mehr essen. Musste im Sitzen schlafen, um halbwegs atmen zu können. Meine Zehen schrumpften und waren weiß. Ich konnte nichts mehr riechen und schmecken. Der Bauch wurde hart und schmerzte. Ich bekam Durchfall. Eine gute Woche lang wurden die Symptome täglich stärker, und ich wusste nicht, ob ich das überlebe.
Da ich bereits zweimal im Leben eine Lungenentzündung hatte, hatte ich sehr viel Angst.
Noch mehr Angst allerdings habe ich vor der Politik. Deshalb hab ich als Impffreier auch wegen dem zu erwartenden Spott keine ärztliche Hilfe in Anspruch genommen. Medikamente hab ich auch keine genommen.
Das ging so acht bis zehn Tage. Ich lag nur noch krank im Bett und hab außer lauwarmem Wasser nichts zu mir genommen.
Seit dem zehnten Tag geht es mir jeden Tag besser. Am 15. Dezember hab ich noch einmal einen Antigen-Test gemacht. Der war negativ. Gestern war ich das erste Mal wieder draußen. Ich bin eineinhalb Stunden spazieren gegangen. Heute fühle ich mich wieder gesund wie vor der „ach so tödlichen“ Krankheit.
Die Krankheit hat meine Meinung nicht geändert. Ich werde mich auch weiterhin nicht impfen lassen. Allein schon wegen meiner panischen Angst vor Spritzen würde so eine Impfung für mich nicht in Frage kommen, die alle paar Monate nachgebessert werden müsste.
Was sich aber in der Krankheit geändert hat, ist meine grundsätzliche Einstellung zum Leben. Ich darf mich nicht mehr so aufregen, darf mich auch nicht mehr so viel zurückziehen wie in den letzten zwei Jahren. Wenn man aus Angst krank zu werden nicht mehr unter die Leute geht, wird man erst recht krank. Das weiß ich jetzt!
Und, was ganz wichtig ist: Keine ORF-Nachrichten mehr! Medien können auch krank machen!
Mein einfacher Plan für die nächsten Jahre:
Keine Ausgaben mehr für Hobbyzwecke.
Dieses Geld kommt jetzt in eine Spardose für die zu erwartenden Strafen.
1.000 Euro sind schon drin.
Da ich mit meinen Nerven schon am Ende bin, werde ich die Strafbescheide auch nicht beeinspruchen. Ich werde wohl bezahlen und hoffen, dass  Frau Edtstadler dann befriedigt sein wird.
Wesentlich wichtiger als Geld ist mir nämlich mein psychischer Zustand. Ich benötige zum Leben Planungssicherheit.
Wenn ich weiß, dass ich bei regelmäßiger Zahlung in Ruhe gelassen werde, dann kaufe ich mir diese Ruhe zukünftig eben.
Musste man zu Zeiten der echten Raubritter ja auch so machen, denke ich.
Einen Rechtsstreit könnte ich mir nämlich psychisch, aber auch materiell nicht leisten.
Da hätte ich viel zu viel Angst, dass mir mein Haus weggenommen werden würde auf Grund der dann zu erwartenden Pfändungen.
Wenn mich auch jetzt manche Menschen für verrückt halten. Ich bin froh, diese Krankheit endlich gehabt zu haben. Ich hab’s überlebt. Auch ohne Arzt oder Krankenhaus. Jetzt kann mir nichts und Niemand mehr Angst machen!
Auch nicht die Europa-Domina!

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