Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

In einem Interview mit einer türkischen Vertretung in Deutschland präsentierte Annalena Baerbock das grüne Zukunftskonzept: „Deutsche, bitte hinten anstellen.“

4. August 2021 / 12:09 Uhr

Baerbock fordert Migrantenministerium – aber eigentlich Bevorzugung von Einwanderern

Wahlkampfzeiten sind Offenbarungszeiten. Denn nur dann werden Parteienvertreter gefragt, wie sie die politische Zukunft des Landes sehen.

Lobby der Einwanderer

Dabei generieren sich die Grünen einmal mehr als Partei für die Einwanderer. Spitzenkandidatin Annalena Baerbock will dafür sogar ein eigenes Ministerium einrichten. Laut Baerbock nämlich „fehle es der Einwanderungsgesellschaft sowohl an einem Selbstverständnis, als auch an einem öffentlichen Diskurs.“

Dass Deutschland eine Einwanderungsgesellschaft ist, postulieren ausschließlich linke Politiker. Der Souverän, der autochthone Deutsche, wurde nie gefragt, ob er das will.

Langjährige türkische Forderung

Mit der Ankündigung eines aus dem Innenministerium herausgelösten Verwaltungsapparats speziell für die Millionen Eingewanderten folgt Baerbock türkischen Forderungen. Ja, ihre Idee präsentierte sie dem deutschen Wähler daher ausgerechnet bei einem Interview der „Türkischen Gemeinde in Deutschland“ (TGD).

Kampf um die Führungspositionen

Was soll nun aber ein solches Ministerium abseits der Plattitüden „Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft“, die durch nichts und niemanden verhindert wird, konkret leisten? Baerbock dazu:

Gerade in Führungspositionen, gerade in einigen Berufsgruppen, auch in der Politik, in der Öffentlichkeit sind eben nicht alle gleichberechtigt repräsentiert.

Daher wollten die Grünen auch ein Bundespartizipations- und Teilhabegesetz vorlegen, um künftig bei Postenvergaben, vorerst im öffentlichen Bereich, „deutlich die Vielfältigkeit in unserem Land sicherzustellen“.

Es geht um Geld, Macht und Einfluss

Auf gut Deutsch heißt das, dass Einwanderer künftig bevorzugt behandelt werden bei Stellenausschreibungen, Berufsaufstieg und Einflussmöglichkeiten. Denn auch jetzt können Einwanderer bereits die Karriereleiter hinaufklettern, allerdings im Wettbewerb zu den Einheimischen. Das scheint die Grünen massiv zu stören.

Voriger / nächster Artikel

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

5.

Dez

17:12 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player