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Jens Spahn

Gesundheitsminister Spahn sieht drastische Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte ab Herbst vor.

3. August 2021 / 21:45 Uhr

Quasi-Impfpflicht: Gesundheitsminister Spahn will kostenpflichtige Tests und Ungeimpfte „aussperren“

Die deutsche Bundesregierung und allen voran Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) planen weitere drastische Freiheitseinschränkungen für die Bürger – besser gesagt die ungeimpften. In einem Bericht, der an die Bundesländer ging, wurden nämlich nun die Corona-Maßnahmen für den Herbst und Winter skizziert.

Keine Gratis-PCR-Tests mehr, Maskenzwang auch 2022

So sollen „Impfunwillige“ angesichts der Bedrohung einer „vierten Welle“ quasi zum Stich gezwungen werden. Und das durch Sanktionen und gesellschaftlichen Ausschluss. Beispielsweise sollen die PCR-Tests nicht mehr kostenlos erhältlich sein, da es bereits für jeden Bürger Impfangebote gebe.

Kostenfreie Tests wird es nach den Plänen Spahns nur noch für Personen geben, die nicht geimpft werden können oder für die es keine Empfehlung gebe. Das betrifft etwa Schwangere oder Minderjährige.

Zusätzlich müssen sich alle Bürger, ob geimpft oder ungeimpft, von einem Hoffen auf ein baldiges Ende der Maskenpflicht verabschieden. Diese soll auch 2022 gelten, vor allem im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie im Einzelhandel.

„Lockdowns“ nur für Ungeimpfte

Besonders unangenhem soll es für Ungeimpfte aber bei neuerlichen „Lockdowns“ werden, denn die Restriktionen sollen dann nur mehr für diese Gruppe gelten. Das betrifft insbesondere Kontaktbeschränkungen sowie den Ausschluss von der Teilnahme nicht geimpfter Personen an Veranstaltungen und in der Gastronomie.

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