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Die Columbia University an der Upper-West-Side New Yorks gilt als teuerste Hochschule der Welt. Bei der Abschaffung von angeblichem „Rassissmus“ gibt es zunehmend skurrile rassentrennende Komplikationen.

USA

18. März 2021 / 23:26 Uhr

Rassen-Trennung: US-Elite-Uni veranstaltet sechs verschiedene Abschlussfeiern

Die Columbia University plant sechs zusätzliche Abschlussfeiern für Studenten nach ihrer jeweiligen Rasse und anderen Aspekten, wie sie sich identifizieren.

Die Elite-Uni aus New York City veranstaltet dieser Jahr erstmals separate Abschlussfeiern für indigene, asiatische, hispanische und schwarze Studenten, die Ende April für das Columbia College, Columbia Engineering, General Studies und Barnard College stattfinden sollen. Dazu soll jeweils eine weitere Feier mit dem sperrigen Namen „FLI Graduation“ für „First Generation und/oder Low Income Community“-Studenten sowie für die homosexuelle Community stattfinden.

Aufgrund von Coronavirus-Einschränkungen werden die Feiern ausschließlich online stattfinden.

Für Weiße nur separate „Selbsthass-Veranstaltung“

Für Weiße gibt es freilich keine eigene Feier an der Columbia Universität. Dafür konnten sich die europäisch-stämmigen Studenten über eine Veranstaltung an der Elon Universität freuen, bei denen ihnen ihre Komplicenschaft im angeblich ach so rassistischen „System“ beigebracht werden sollte:

Wir müssen weißen Menschen einen Raum geben, um ihr Bewusstsein und über ihre Komplizenschaft in einem ungerechten System zu lernen.

Freilich wurde aber auch diese Vorlesung abgesagt, nachdem der Vorwurf laut wurde, dass das Nicht-Einladen farbiger Studenten dazu Rassismus wäre. Man sieht – es wird kompliziert in der Welt der alles trennenden Nicht-Rassisten. Wir Europäer können fast froh sein, dass wir andere Sorgen haben. Aber die Erfahrung lehrt, dass noch jede Unart aus den USA zeitversetzt auch bei uns gelandet ist.

 

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