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Wird von dem bedeutenden britischen Historiker Niall Ferguson mit deutlichen Worten gelobt: US-Präsident Donald Trump. Bezüglich Joe Biden hingegen befürchtet der Mann, dass dieser einen dritten Weltkrieg auslösen wird.

26. Oktober 2020 / 18:45 Uhr

Historiker Ferguson traut Biden zu, „unabsichtlich“ dritten Weltkrieg zu inszenieren

Der britische Historiker Niall Ferguson hat in der Vergangenheit mit detailgetreuen Prognosen, was das jeweilige Zeitgeschehen angeht, auf sich aufmerksam gemacht. So sagte er den Fall der Mauer 1989 ebenso voraus wie die Finanzkrise am Ende des vorletzten Jahrzehnts.

Trump stellte fast alle Kriege der USA ein

Mit Blick auf den amtierenden Präsidenten stellte der britische Historiker fest:

Doch ungeachtet all seiner vielen Fehler hat Trump eine große republikanische Tradition hochgehalten ‒ keine Kriege im Ausland zu beginnen. Die Ausnahme zur Regel der republikanischen Tauben-Ideologie während des letzten Jahrhunderts war natürlich George W. Bush. Alle anderen ‒ Harding, Coolidge, Hoover, Eisenhower, Nixon und Reagan ‒ waren bemerkenswert wegen der geringen Zahl junger Amerikaner, die sie in die Schlacht schickten: bei weitem weniger als ihre demokratischen Kollegen.

Erschreckende Zukunfts-Prognosen

Laut dem Magazin Compact legte Ferguson inzwischen noch mit einer weiteren Erkenntnis nach; diesmal über Joe Biden:

Wenn es einen gibt, bei dem ich mir leicht vorstellen kann, dass er ‒ natürlich unabsichtlich und mit den besten Absichten und der erbaulichsten Rhetorik ‒ den zweiten Kalten Krieg in den dritten Weltkrieg verwandelt, dann ist es der selbstgesalbte Erbe von Roosevelt, nämlich Joseph Robinette Biden.

Ferguson sagte bei der letzten US-Wahl auch den Sieg Donald Trumps voraus. Diesmal sieht er ihn allerdings nicht als Sieger. Bleibt zu hoffen, dass er zumindst mit einer der beiden letzten Prognosen falsch liegt.

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